Letzte Woche in der Stadt:
Ich treffe auf eine Bekannte und wir unterhalten uns. Sicher 20-25 Minuten. Wir sprechen über die Kiddies, Tagesmütter und den Jobeinstieg. Wenn jemand von Aussen zugehört hätte, wäre es für ihn ein ganz normales Frauen-/Müttergespräch gewesen.
Spannend wird die Sache erst, wenn ich euch sage, dass ich mindestens die ersten 15 Minuten gar nicht wusste, mit wem ich dort rede. 😀
Ich bin von einer ganz anderen Bekannten ausgegangen und musste im Laufe des Gesprächs feststellen, dass einige Fragen und Annahmen von mir an sie, gar nicht so beantwortet wurden, wie es zu der Bekannten passen würde.
Ich rotierte innerlich! Versuchte mir die Unsicherheit nicht anmerken zu lassen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Aber zu wem?
Ich sammelte Informationen, puzzelte diese Stück für Stück zusammen, baute mir ein Konstrukt. Das Ganze während des Gesprächs!
Und wirklich erst zum Ende des Gesprächs fiel der Groschen bei mir. Ich wusste woher ich sie kenne, wer sie ist und wieso wir die ganze Zeit so intensiv über die Familienthemen geredet haben. Puh!
Da war sie wieder, die gute alte Stilldemenz, bzw. Pseudo-Stilldemenz. Das ganze Treffen passt in die Kategorie Schrankgemüse.
Dramatisch wäre es gewesen, hätte ich bis zum Ende des Gesprächs nicht herausgefunden, wer diese Frau war, mit der ich ein relativ langes Gespräch hatte. Ich glaub, ich hätte wochenlang nicht geschlafen. 😉



Wenigstens kannst DU es unter „Stilldemenz“ verbuchen…. 😉
Ich kann dir da ein paar Globuli empfehlen… 😉