Eiszeit II

Als wir uns gestern Nachmittag auf dem Weg zum Ententeich machten, zeigte das Thermometer -11Grad an. Das Brot hatten wir schon vorgeschnitten. Keine Zeitverschwendung mit Brot zerreissen bei den Temperaturen. Alle waren dick eingemummelt. Der Mond begleitete uns schon auf dem Weg.

Eiskalt und glasklar war die Luft. Dem Baron hatten wir den Kinderwagen mit dem dicken Fußsack mitgenommen. Den nutzte er dann auch nach ca. 10 Minuten Fußweg und wollte dort auch nicht wieder raus.

Als wir zum Ententeich kamen, sahen wir sowas wie Entensuppe :):

Der Teich war zugefroren. Nur ein kleines Stück war noch frei. Die „unbesiegbaren Enten“ haben sich hier erfolgreich ihr Schwimmparadies erhalten.

Als wir das Brot herausolten gab es unten im Teich schon Tummult. Nichts konnte die Enten mehr halten.

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir das Brot geschmissen. Es war einfach zu kalt um sich länger dort aufzuhalten. Der Baron bewegte sich in seinem Fußsack keinen Zentimeter. Schaute ab und zu interessiert mal über das Brückengelände und freute sich über seine warmen Füße.

Die Enten derweil, rasteten unten total aus:

Sorry Jungs! Wir haben nichts mehr.

Als wir auf dem Rückweg dann bei unseren Nachbarn vorbeikamen, sahen wir auf deren Bäumen die Hühner sitzen. Denen war es anscheinend am Boden zu kalt und sie flüchteten nach oben.

 

Unsere Nachbarn saßen übrigens nicht auf dem Baum. 😉

Bok-Bok-Bäume und Entensuppe sind derzeit die absoluten Eiszeitrenner hier in unserer Gegend! 😉

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