Mit ca. 18 Monaten beginnt die Trotzphase bei Kindern. Beim Baron habe ich diese bemerkt, als er mit ca. 20 Monaten vermehrt zu Allem und Jedem „Nein, nein, nein, nein!“, sagte. Ich fand das toll, denn er zeigte so, dass er sich nicht alles gefallen lässt. Die „Nein, Nein, Nein-Phase“ schwächte etwas ab, kam aber vor einigen Wochen wieder. Explosionsartig!
Diesmal mit heftigen Schreiausbrüchen, auf den Boden schmeissen und Dinge durch die Luft schleudern lassen. Dabei heisst es dann als Eltern „tief durchatmen und Ruhe bewahren“. Die Kinder sind in der Trotzphase in einem Entwicklungsstadium, welche sie unabhängig machen soll. Dabei werden sie dann von Gefühlen übermannt, die sie häufig selbst nicht kontrollieren können. Und dann wütet häufiger mal ein kleiner tasmanischer Teufel durch die Wohnung und lässt sich kaum beruhigen.
Dramatisch wird die Trotzphase allerdings, wenn es um Hygiene und Sauberkeit geht. Diskussionen ums Zähneputzen, Händewaschen und sogar um das Wechseln der Windeln sind an der Tagesordnung! Dabei ist eine Windel mit dem kleinen Geschäft noch nicht ansatzweise eine Herausfordung. Das große Geschäft allerdings schon! Während sich der kleine Trotzkopf schon vor dem Wechseln windet und sträubt (für kugelbäuchige Mamis noch mal ein Tick anstrengender), liegt er während des Säuberns nicht einfach da und lässt alles über sich ergehen. Ein Wechsel ist im Grunde nur noch in einem großen Naßraum möglich! 😉
Die Spitze des Eisbergs war jedoch eine Magen-Darm-Infektion vor Kurzem. Der entsprechende „Spuckeimer“ neben ihm wurde wehement ignoriert!! Sogar während einer Spuckattacke brüllte er mich an und riss mir den Eimer aus der Hand.
Trotzphase und eine Magen-Darm passen einfach nicht zusammen, ich sag es euch! 🙂


