Baron und Baronesse von und zu Plansch

Nachdem der Baron unsere Badewanne und das Planschbecken im Garten unsicher gemacht hat und beides sehr klasse fand, sind Nele´s Mama, Nele, der Baron und ich heute GANZ SPONTAN 😉 heute ins Schwimmbad gefahren. Nicht nur um einfach mal rauszukommen, sondern um auch mal zu schauen, wie denn die beiden Königskinder auf eine riesige Badewanne reagieren.

Ein Ausflug mit Babies ist allerdings eine logistische Meisterleistung, haben Nele´s Mama und ich im Nachhinein festgestellt. Jetzt muss nicht nur an den ganzen Tüddelkram für einen selbst gedacht werden, sondern auch für die Hochwohlgeborenen. 🙂 Zwei Taschen waren somit das maximale Minimum.

10:30Uhr war angesetzt uns zu treffen. Fasst zeitgleich trafen Nele´s Mama und ich dann gegen 11:15Uhr auf dem Parkplatz des Schwimmbads ein. Nicht mehr ganz das akademische Viertel, aber immerhin perfektes Timing!

Mit Babies ist das Schwimmbad an sich ersteinmal eine ganz andere Welt, über die man sich so vorher gar keine Gedanken gemacht hat. Wohin nun also mit dem Kind, wenn man sich selber anziehen möchte? Auf den nassen Boden? In den Umkleideschrank? In die Tasche? 🙂 Das moderne Schwimmbad von heute hat Tatsache Laufgitter in den Umkleidekabinen. Und auch eine große Wickelkommode war dort zu finden. Somit war es bis hierhin nicht ganz dramatisch von der Umstellung her.

Im Schwimmbad angekommen, plazierten wir uns und die königlichen Nachkommen gleich in die Babyschwimmecke. Wasser warm, handbreit tief und mit bunten Figuren geschmückt. Diverse Wasserstrahlen kamen aus Wänden und Figuren. Einige Kinder spielten im Babybecken und im Hintergrund tobte ein Mob von Rentnern im Warmwasserbecken. Ob das alles nicht schon viel zu viel ist für die zarten Babygemüter?

Wir machten den Test. Beide Kinder an den Beckenrand gesetzt und einfach mal „laufen“ lassen. Wobei dort schon zu sehen war, dass Nele in ihrem ganzen Leben nichts anderes gemacht hat, als im Wasser zu planschen. Während der Baron sich unsicher an meinen Beinen zurücklehnte und eher zaghaft mit dem kleinen Wasserstrahl spielte, war Nele schon im „knietiefen“ Wasser und patschte alle großen Kinder aus dem Becken. Respekt!

Nach 20 Minuten war der Baron zwar mit der ganzen Situation warm geworden aber irgendetwas störte noch. Nele bestellte derweil noch 1000 Kubikliter Wasser und „tauchte“ wieder ab.

Wasser schön und gut, aber irgendwas läuft hier nicht richtig.

Dann eine kleine Pause mit Snack für die Kleinen und kurze Lagebesprechung der Mamis. Im Gesicht vom Baron habe ich es dann gelesen:

"Mama, das Babybecken geht mal gar nicht!"

Nachdem die Rentner das Warmwasserbecken geräumt hatten, beschlossen wir mit den Kleinen ins große Becken zu gehen. Vorgehensweise wie im Babybecken: Einfach mal schauen.

UND ES WAR DER KNALLER!

Der Baron innerhalb von Sekunden am Juchzen und Zappeln gewesen. „Mama, hier will ich nie wieder raus! Wieso nicht gleich so??“. Er patschte im Wasser, als ob er nie etwas anderes gemacht hat und erfreute sich sichtlich an den bespassten Gesichter, der übriggebliebenen Omas und Opas im Becken. Jetzt kann es endlich losgehen?

ABER: Die Zeit war um. Leider!!

Der Baron nahm noch seine erste Dusche mit, die problemlos über die Bühne ging und dann ab in die Umkleide. Ähnlich wie die Vorgehensweise beim Ausziehen, ging es beim Anziehen. Schon waren wir aus dem Wasser-Spaßland raus. Wie Schaaaade!

Beiden Kindern fielen allerdings auf dem Weg zum Auto schon die Augen zu und beim ersten Abbiegen auf die Strasse waren sie im Tiefschlaf.

Was war das für ein aufregender Vormittag?! Gerne wieder und dann gleich ins große Becken. Natürlich!! 🙂

 

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