Guten Morgen Murphy

Die deutsche Rentenversicherung rief und ich lief.

Nein, nicht wirklich. Denn vor Monaten habe ich eine Aufforderung zur Kontenklärung bekommen. Da hierzu Daten und Dokumente ab dem Jahr 1994 gefordert wurden, dachte ich mir „Das machste später mal!“.

Als ich zwischendurch mal auf die 20 Formulare draufschaute, die ich zusätzlich ausfüllen sollte, bekam ich ein großes Fragezeichen in meinem Gesicht und machte schnell einen Beratungstermin bei der DRV. Bei diesem kann ich dann auch gleich die geforderten Originaldokumente wie Zeugnisse, Immatrikualtionsbescheinigungen etc. bescheinigen lassen. Die Terminvergabe bei der DRV ist sehr zeitnah und so brauchte ich NUR 3! Monate auf den Beratungstermin warten.

Wenn man solange warten muss, vergisst man. Ich zumindest! 😉 Zwei Tage vor dem Termin fing ich dann an, die Formulare auszufüllen und meine Fragen hierzu zu notieren. Ich blätterte in meinen Dokumenten, schwelgte nebenher in Erinnerungen meiner Studienzeit. An dem Tag nämlich auf den Tag genau 10 Jahre exmatrikuliert.

Nach 4! Stunden schon waren Formulare ausgefüllt, Notizen geschrieben geforderte Dokumente zusammengetragen. Der Beratungstermin kann losgehen.

In aller Herrgottsfrühe verließ ich das Haus, in der Hoffnung alles dabeizuhaben. Auf dem Weg fiel mir noch auf, dass der Tank nicht allzu voll ist und ich wahrscheinlich auf der Rückfahrt tanken müsste.

Vor Ort dann gleich einen Parkplatz gefunden, die Räumlichkeiten der DRV aufgesucht und strebermäßig Platz genommen. In die Runde geschaut und noch alle fragend angeschaut „Na, habt ihr denn auch alles dabei?“ Ein Schild im Augenwinkel entdeckt. „Bringen Sie zu Ihrem Beratungsgespräch immer Ihren Personalausweis mit!“ Ich lachte innerlich und fragte mich, wer denn bitte schön seinen Personalausweis nicht dabei hat. Hahahah! 😀

Sekunden vergingen und ich checkte noch einmal all meine Dokumente, Notizen und … WAS??? Wo ist meine Handtasche? Handtasche beinhaltet Personalausweis. Ohne Personalausweis kein Gespräch. Ich überlegte noch kurz, was Priorität hätte. Termin pünktlich wahrnehmen oder keinen Personalausweis dabeihaben. Blickte noch kurz zu dem Hinweisschild „Bringen Sie zu Ihrem Beratungsgespräch immer Ihren Personalausweis mit!“ und lief los! Das Auto erreicht, öffnete ich den Wagen mit der Fernbedienung. Nein, ich öffnete es nicht. Es blieb zu. Ich drückte und drückte und drückte und nichts passierte. Oh nein! Nicht schon wieder. Noch vor Kurzem funktionierte die Fernbedienung zu Hause nicht, da die Batterie leer war. Damals überlegte ich noch, was denn wäre, wenn ich damit unterwegs bin. Und nun stand ich da, weit weg von zu Hause, ohne Batterie.

Ich schaute in den Wagen und suchte verzweifelt meine Tasche. So nah und doch so fern. Nein, so nah war sie gar nicht, denn… Meine Tasche lag nicht im Wagen, sondern zu Hause. Was bin ich für ein Paddel gewesen. *kopfklatsch*

Ok, dann muss es vorerst ohne Personalausweis gehen. Vielleicht überprüfen die einfach nur schnell meine Originaldokumente und ich darf wieder gehen. Ja, so mach ich es. Auf dem Rückweg zur DRV kurz daran gedacht, wie ich denn bitte nach Hause kommen soll. Kann ja nicht mal ein Bahnticket lösen. Dann muss ich die gelben Engel kommen lassen.

Das aber erst nach meinem Termin.

Kurz vor dem Eingang dann noch mal den Rest meiner Unterlagen gecheckt. Verdammt! Meine Notizen hab ich auch nicht. Die liegen im Auto… im verschlossenen Auto. Noch kurz daran gedacht, dass ich meine Fragen sicher aus dem Kopf wissen würde, wenn ich die Formulare durchgehe. Immerhin hatte ich doch hier die… Ich suchte in den Dokumenten meine ausgefüllten Formulare. Wie ich dann aber feststellte, lagen die bei meinen Notizen… im Auto… im verschlossenen Auto.

Ich rief dann sofort beim ADAC an. Das freundliche und reibungslose Gespräch mit der Teleservice-Mitarbeiterin erhellte wieder mein Gemüt und ich war frohen Mutes, dass ich bei dem Beratungsgespräch auch nur mit meinen Originaldokumenten (ohne Perso, ohne Notizen, ohne Formulare) weiterkommen würde. Ich setzte mich in den Warteraum. Auf gut Glück. Immerhin kam der ADAC-Engel erst in ca 45 Minuten. In der Zeit könne ich hier was reißen. Mein Handy klingelte allerdings schon nach 10 Minuten. Die gelbe Hilfe naht schon und ich verließ zum zweiten Mal die Räumlichkeiten des DRV, schaute auf das Schild „Bringen Sie zu Ihrem Beratungsgespräch immer Ihren Personalausweis mit!“, und dachte „Nächstes Mal, Junge!“. 🙂

Ich freute mich sehr, den ADAC-Techniker zu sehen und er kümmerte sich schnell um das Problem Fernbedienung. Ein Wackelkontakt war der Haken, wie er schon nach 5 Minuten herausfand. Ich war froh, dass die Tür meines Wagens geöffnet wurde, setzte mich rein und verschwand. Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage. Die DRV muss warten!

Nach 5 Minuten Fahrt sah ich auf die Tankanzeige. „Oh nein, ich vergaß!“ Sollte mir nun noch ein leerer Tank auf den letzten Metern zum Verhängnis werden? Denn: Mein Portmonaie lag, wie mein Personalausweis, in der meiner Handtasche… zu Hause.

Sicherheitshalber fuhr ich über Land. Die Ölmultis waren mir wohlgesonnen und ich schaffte es auf unseren heimischen Hof.

Murphy`s Gesetz an dem Morgen: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

(„If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“)

Mein Fazit: Die gelben Engel können einem den ganzen Tag retten! 🙂

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Ausnahmezustand

Einige kennen das vielleicht: Man fährt zu einem Event oder einer Veranstaltung und bekommt schon einige Kilometer vorher mit, dass es verdammt voll dort ist. Überall Autos! Strassen sind zugeparkt, keine Parkplätze mehr vorhanden, Menschenmassen wandern in eine Richtung. Nach dem dritten Wendemanöver ärgert man sich, dass man nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist ist.

Oder man denkt sich, dass man am besten hier wohnen sollte. Dann hätte man nicht dieses Parkplatzproblem. Einfach aus der Haustür spazieren und schon ist man dort.

Genau dieses Privileg werden wir am Wochenende genießen. Seit Tagen sind um unser Haus herum alle Verkehrsschilder für den großen Adventsmarkt, der nahegelegenen Kirche aufgestellt.

Wenn es nicht die Kirche wäre, die der Ausrichter dieser Veranstaltung ist, dann würde ich sagen, dass am Wochenende bei uns die Hölle los sein wird. 🙂

Hinter diesem Schilderwald wohnen wir seit ein paar Tagen.

Gemein nur, dass wir auch um Dunstkreis der Leckereien, die dort angeboten werden, wohnen. Den Essensplan fürs Wochenende kann ich mal schön beiseite legen, denn der Adventsmarkt wird uns sicher gut versorgen! 😉

 

 

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Fehlerteufel

Normalerweise darf jeder die Fehler behalten, die er in meinem Blog findet. Bei meinem letzten Post mache ich allerdings eine Ausnahme, da der Fehler gravierend ist.

Hier die Korrektur:

Der Baron war sehr erfreut über den Marienkäfer, und dass die EC-Karte sogar Kreditkartenstatus hat. Er hofft auf eine ausreichende Bonität Baronität, die damit von Oma und Opa zur Verfügung gestellt wurden. ;)

 

Danke Christina für den Hinweis! 🙂

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Die Käferkarte

Nach der EC-Karten-Aktion kam von Oma und Opa ein großer Brief. Der Inhalt: eine Einkaufstasche in Barongröße und… eine EC-Karte, eigens für den Baron, von der Marienkäfer Bank 🙂 :

Der Baron war sehr erfreut über den Marienkäfer, und dass die EC-Karte sogar Kreditkartenstatus hat. Er hofft auf eine ausreichende Bonität, die damit von Oma und Opa zur Verfügung gestellt wurden. 😉

Als nächstes kommt dann der Dienstwagen mit entsprechender Tankkarte, oder? 😉

 

 

 

 

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Weihnachtszeit ist Erdbeerzeit

Meint auf jeden Fall der Baron.

Denn aus den kredenzten Obstsalaten, pult er sich derzeit ganz gezielt die Erdbeeren heraus. Während er in den Sommermonaten ganze Wagenladungen Erdbeeren einverleibte, wurden die kleinen, süßen Beeren im Herbst rar auf seinem Speiseplan. Er aß zwar hin und wieder gefrorene Erdbeeren, aber das Wahre war es nicht.

Nun gab es im Supermarkt eine kleine, aber frische Portion Erdbeeren aus Holland. Nein, ich möchte nicht erzählen, wie der Preis für diese kleine Schale war und nein, ich möchte auch nicht wissen, wie belastet diese waren. Immerhin aus Holland und nicht aus den südlichen Ländern. Ich wiege mich somit in scheinbarer Sicherheit. 🙂

Diese kleine Schüssel „Gold“ teilten wir mit Nele und Neles Mama. Teilen war allerdings kein Ausdruck, denn der Baron inhalierte die Erdbeeren in Sekunden. Eine nach der anderen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe.

Ich werde mir also überlegen müssen, wie ich zukünftig zur „Nicht-Erdbeerzeit“ an eine große Masse Erdbeeren herankomme. Oder selber Indoor-Erdbeeren züchten?? 🙂

 

Zu Silvester werden bei uns übrigens Spargelspitzen geköpft! 🙂

 

 

 

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Tiere hautnah

Im Urlaub des Ehemanns haben wir wieder tolle Orte gefunden, die wir gemeinsam mit dem Baron besuchten.

Einer dieser Orte war das Gut Wulfsdorf. Wir haben zwar im eigenen Ort ein Gut, auf dem der Baron regelmäßig die Tiere zählen geht, aber so sehr nah kommt er den Tieren nicht. Das ist auf dem Gut Wulfsdorf ganz anders. Hier sind fasst alle Tiere zum Anfassen, von Kälbern, Schweinen und Pferden bis hin zu Hühnern und Katzen. Ausserdem bietet das Gut viele Events für Kinder an und macht ganze Veranstaltungswochenenden. Bis der Baron allerdings daran interessiert ist, wird es noch ein Weilchen dauern. Derweil schauen wir uns das Viech dort an.

Die ersten Tiere, die der Baron Auge in Auge gegenüberstand, waren Kuhkälber.

Auch die heimischen Hühner (BokBoks) liefen dort frei herum. Für den Baron wohlbekannt und nicht großartig interessant.

Dafür aber die große Sandkiste, die auf dem Hof steht. Förmchen und Schaufeln sind vorhanden, so dass der kleine Mann sofort loslegen konnte.

Leider wird es derzeit viel zu schnell dunkel und wir konnten nur eine kleine Stippvisite auf dem Gut machen. Aber eines war noch ganz wichtig für den Baron: Auge in Auge mit dem Traktor! 🙂

Nur allein deswegen müssten wir zeitnah wieder zurück aufs Gut Wulfsdorf. 🙂

Ein anderer spannender und einladender Hof ist Karls Erdbeerhof in Warnsdorf. Hier steht sicher der große Bauernladen mit vielem „KrimsKrams“ im Focus. Der Hof an sich bietet jedoch noch viel mehr. Ein Abenteuerspielplatz, Karts und ein Strohballenlabyrinth. Ein Highlight sind u.a. die großen Ballontrampoline auf dem Hof. Auch hier können Tiere angeschaut und gestreichelt werden. Es gibt Lagerfeuer, Ponyreiten und das Hof Maskottchen „Der Erdbär“. 🙂 Und das alles kostenfrei.

Der Baron wurde allerdings erst auf dem voll ausgebauten Dachboden des Hofes warm. Denn dort gibt es einen kleinen Indoorspielplatz mit Rutsche, Röhren und Bällebad. Eine Rutsche, die vom Dachboden bis in den Hofladen reicht. Direkt neben dem Indoorspielplatz gibt es ein kleines Cafe, wo sich Mama und Papa entspannt zurücklehnen und dem lustigen und bunten Treiben der Kinder zuschauen kann.

Der Hof ist von Montag bis Sonntag geöffnet und immer gut besucht. Erinnerungsstücke und Ostseesouvenirs gibt es im Hofladen en masse. Ein Hofrestaurant ist mit dabei und bietet leckeres Essen.

So kommen Mama und Papa auch auf ihre Kosten, im wahrsten Sinne des Wortes. 😉

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Electronic Cash

Der Baron schaut mir jedes Mal fasziniert zu, wenn ich beim Einkaufen an der Kasse mit EC-Karte bezahle. Nicht nur der kleine Kasten mit dem Display und den Tasten ist eine Wonne für ihn, sondern auch die Karte, die dort hineingesteckt wird. Seit einiger Zeit darf er die Karte nun, nach Bezahlvorgang, festhalten bis wir am Auto sind und die Einkäufe eingeladen haben. So ein strahlendes Gesicht sehe ich selten bei ihm.

Der Kassiereren erzähle ich dann immer, dass es nicht mehr lange dauert und er kann den Bezahlvorgang inkl. PIN-Eingabe selbst erledigen. Und wenn ich nicht aufpasse, bestellt er mit einer Karte schon bald allein im Internet. 😉

Und ich glaube, heute war es soweit. Ich habe mein Portmonaie auf dem Wohnzimmertisch gefunden. Aufgeklappt! Die EC-Karte wurde herausgenommen und in ein anderes Fach gesteckt. Der Einsteck-Vorgang wurde anscheinend unterbrochen, verräterisch schaute nämlich noch die Karte heraus.

"Mama wirds sicherlich nichts merken, wenn ich die Karte wieder zurückstecke. Oh, ein Ball..."

Ich werde die nächsten Tage mal die Transaktionen auf meinem Konto beobachten! 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

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Des Barons Multimedialandschaft

Ja, wir sind eine Technik-Familie.

Der Ehemann lötet und schraubt schon sein Leben lang an elektronischen Geräten herum und ich saß mit 6 Jahren vor unserem ersten Personal Computer. Das war Anfang der 80er und somit ein C64er. Der ein oder andere kann sich vielleicht noch daran erinnern.

Auch hatten der Ehemann und ich schon frühzeitig in unseren Kinderzimmer einen Fernseher stehen. Wir sind zwar mittelschwere TV-Junkies, trotzem (oder gerade deswegen) ist aus uns etwas geworden. Unsere Lieblingssendungen sind nämlich meist wissenschaftlich basierend. Seit der Baron in unser Leben getreten ist, ist der Fernsehkonsum fasst auf Null heruntergeschraubt.

Unsere eiFons und iPäts konnten wir jedoch nicht so einfach beiseite legen und der Baron kam mit diesen Gerätschaften frühzeitig in Kontakt. Die ein oder anderen Apps hat der Baron schon mit 8 Monaten durchgespielt, bis wir nun eine Art von Langweile bei ihm feststellten. Es wurde nur noch der Esc-Knopf gedrückt und wie wild im eiFon herumgetippt. Wir mussten uns etwas Neues einfallen lassen.

Unsere Idee: Wir öffneten YouTube und somit eine unendliche Anzahl von spannenden, kleinen Clips für den Baron. Sei es das Ausfahren von Feuerwehren aus deren Hauptquartier, startende Hubschrauber oder dampfende Lokomotiven. Alles war besser als die Babyapps. Danach kamen „Sendung mit der Maus-Clips“, „Sesamstrasse“ und Co.

Seitdem sind für ihn auch Bücher über Technik, Bauklötze und Lego Duplo interessant geworden.

Der ganz alte Laptop war nur fürs Auf- und Zumachen gut!

Das eiPät in Aktion.

Auch die wireless Tastatur von Mama war nur für Trockenübungen gut!

Der neue Kinder-PC ersetzt definitiv nicht das eiFon von Mama und Papa. Lausige Auflösung, viel zu schwer und sowieso: Wo ist das Display??

Das einzig Wahre: eiFon

Überall, an jedem Ort und zu jeder Uhrzeit gern gesehen: eiFon

 

Wir sind gespannt, wann er das erste Mal seine Stofftier-Maus mit dem eiFon verbindet. 🙂

 

 

 

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Neu

Neue Besucherkatze. Ich hab aufgehört zu zählen. 😉

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Geht auch ohne Schnee

Der Ehemann hat, mangels Schnee, einfach mal ein paar Rollen an den neuen Flitzer gebastelt. Nun wird fleissig im Wohnzimmer, in der Küche und im Flur gerodelt! 🙂

Rollt!

Wann kommt er denn nun endlich, der erste Schnee???

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