Meine Wohlfühl-High-Tec-Lounge

Der Baron mag es exklusiv, das wissen die meisten. Deswegen gibt es Milch nur frisch abgezapft, direkt vom Erzeuger bzw. Erzeugerin, denn in seinem Fall liefert Mama die Spezialmilch. Das Stillen direkt hat leider nicht geklappt, deswegen habe ich mir es zum Ziel gemacht, längstmöglich abzupumpen und das jetzt schon 7 Monate. *jubilier*.
Ja und keine Angst: Ich kenne sie alle, die Witze darüber. „Hoffentlich machst du nicht bald Muuuuhhhh.“, „Stripp Strapp Strull, bald ist der Eimer vull!“, „Halten die Dinger das eigentlich aus!“. Bin also abgehärtet.
Vielmehr war es für mich eine Aufgabe, mich in den teilweise 8-12 Abumpzeiten zu beschäftigen. Tagsüber hielt mich der Baron auf Trapp, nachts wurde es schwierig mich dabei wachzuhalten.
Nach 6 Monaten habe ich es, mit Hilfe des Ehemanns, geschafft mir eine kleine Wohlfühl-Lounge im Bad herzustellen. Ein kleines Paradies für abpumpende Mütter. Auf jeden Fall für mich. Ein großes Kissen und die Fussbodenheizung lassen meinen Allerwertesten auf dem Boden nicht auskühlen, Getränke sowie Kekse und andere Leckereien stehen griffbereit zur Verfügung. Tagsüber spielt der Baron in Sichtweite auf einer kleinen Spielwiese, nachts liegen die Katzen drauf und leisten mir Gesellschaft.
Das eiFon immer in der Nähe zum Mailchecken, Facebooken und Chatten.

Das große Highlight jedoch für meine Lounge kam zu Weihnachten vom Ehemann. Ein kleiner Flachbildschirm mit DVD-Player! Ein Traum. Fernseh schauen? Kenn ich gar nicht mehr. Doch jetzt wird wieder regelmäßig geglotzt, wenigstens nachts für die 20-30 Minuten. Und wenn mal nichts in der Glotze läuft, dann rein mit der DVD. Was ist das für mich als alter TV-Junkie eine Wohltat.
Das hat meine kleine Wohlfühl-Ecke komplett abgerundet. Ja sicher, es gibt noch Details, die erweitert werden könnten. Statt Kekse frisches Obst, ein Masseur, Whirlpool, ein nächtliches Feuerwerk. Aber ich wills nicht übertreiben. Meine kleine Lounge hat einen Status erreicht, den ich so schnell gar nicht missen möchte. Und somit habe ich beschlossen, das Abpumpen zu verlängern. So auf 3-5 Jahre vielleicht.:)

Achja, auch der Ehemann weiss die Lounge zu schätzen. Weniger die ganze Ecke, eher den Fernseher. Seine „Bad-Besuche“ weiten sich seitdem ungefähr auf 45-70 Minuten aus. 🙂

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50/50

Nachdem ich heute frohen Mutes von einem Gespräch mit meiner Hebamme zum Thema Beikosteinführung gekommen bin, wollte ich es mit dem Baron noch einmal versuchen. Die letzten Tage waren etwas frustrierend, weil er auch den anfänglich angenommenen Kürbis nicht mehr essen wollte.
Und wenn Frust dabei ist, sollte man es vielleicht lieber lassen, auf Zwang gehts schon gar nicht.
Ich dachte also wieder an „Jugend forscht“ und wusste auch, wie mein Sohn so drauf ist und was er braucht. Also dann mal los mit der Versuchsvorbereitung.
Der gestrige Besuch im schwedischen Möbelhaus brachte einige Errungenschaften hervor, die ich für diesen Versuch brauchte. Plastikteller, Plastiklöffel und, das Wichtigste: das Ganzkörperlätzchen zum über die Arme ziehen (darunter ist dann ein Vakuum *LOL*).
Jetzt musste noch eine abwischbare Fläche her, am besten sauber… Mmhhh… die Küchenarbeitsfläche ist perfekt.
Also dem Baron das Ganzkörperlätzchen übergezogen, Glässchen warm gemacht, Inhalt im Teller drapiert und 2-3 Plastiklöffel hinzugefügt. Den Baron auf die Arbeitsfläche gelegt und den Teller + Inhalt vor ihn gestellt.
Es dauerte keine Minute, da hatte er schon seine Fingerchen im warmen Brei. So, wie er eben überall seine Finger drin hat, wenn eine Schüssel vor ihm steht. Er tastete… es ist warm… matschig… und farbig. SUPER! Es entstand eine kleine Breischlacht auf der Arbeitsfläche. Löffel wurden herumgerührt, Finger wurden im Brei hin und her geschoben im, der Teller wurde wie ein Curlingstein auf der Arbeitsfläche durch den Brei gelotst. Er hatte sichtlichen Spass und ich auch. Allerdings kam er nicht dazu, den schmackhaften Brei mal über seine Finger in den Mund zu stecken, welches der Sinn hinter dieser Aktion war. Mmhhh… also nahm die Mama mal den matschigen Löffel in die Hand und schob dem Baron nebenher und unbemerkt ein bisschen Brei in den Mund. Er saugte dran, probierte und schluckte herunter. Nebenher wohlgemerkt, denn das Spielen war Prio 1. Zweiter Versuch. Löffelchen mit Brei ab in den Mund. Ich brauchte es ihm nicht mal vormachen. Auch diesmal verschwand der Brei im Bauch. Ohne Schütteln, ohne Iiihhh… ohne Würgen.
Kürbis ist klasse. Leute aller Herrenländer: Schickt uns Kürbis. 🙂
Wir machten den Restbrei auf dem Tellerchen noch leer. Arbeitsfläche vollgeschmiert, Lätzchen bis unter die Oberkante bekleckert, Tellerchen leer, Sohn und Mama glücklich. Immerhin gingen 50% in den Bauch des Barons. Das ist mal ne Hausnummer auf die man aufbauen kann.

Wie ich den kleinen Baron aus der ganzen Matschepampe herausbekommen habe, ist ein anderes Kapitel. Es war trotz Ganzkörperlätzchen notwendig, ihn komplett neu anzuziehen.

Der Baron in Aktion.
Danach ein zufriedenes Lächeln.

PS: Heute war wieder Hähnchentag und ein Pommes für den Baron dabei, welches genüsslich ausgequetscht wurde. 🙂

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Der Schuh des Piraten

Nachdem wir ein relativ großes Laufgitter geschenkt bekommen haben, versuchten wir dieses für den Baron so attraktiv wie möglich zu gestalten. Neben einigen Spielzeugen kam natürlich ein Mobile drüber. Dieses wurde alsbald langweilig, da er es nicht anfassen konnte (need more entertainment). Was aber zu dem Zeitpunkt sehr wichtig gewesen ist.
Da wir das Gestell des Mobiles nicht heruntersetzen konnten, hingen wir einfach eine nicht genutzte Kinderwagenkette mit Pirat und Schiff und ein Stoffbuch dran. Schon war der Baron zufrieden und begutachtete das Mobile während er mit den Anhängseln spielte.
Eines Morgens war es jedoch recht ruhig in dem Laufgitter, so dass ich mir schon Sorgen machte, ob alles ok ist bei ihm. Ich schaute hinein und sah einen zufrieden-nuckelden Baron am Fuß des Piraten. Das war ein Bild für die Götter. „Lutsch mir am Fuß, Baby!“ 🙂
Auch heute noch, ein paar Wochen danach, kann er an dem Fuß stundenlang herumnuckeln. Ich hoffe, es wird kein Fetisch draus. 😀

Auf diesem Bild ist er sogar dabei eingeschlafen und der Pirat ist rausgeflutscht!
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Essversuche

Mmhhh… Karotte ist ja soooo lekka (nicht wirklich, aber wir arbeiten dran):

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Es wird Licht…

Wie jedes Jahr haben wir Mitte Dezember die dunkelste Zeit im Jahr. Erst nach Weihnachten geht es mit der Sonne, im wahrsten Sinne des Wortes, wieder bergauf. Hatten wir um Weihnachten herum 7:57 Stunden Sonne pro Tag, sind wir jetzt schon bei 8:04 Stunden. Und erfreulicherweise kann ich mitteilen, das wir es zum Ende des Monats auf sage und schreibe 9:13 Stunden pro Tag schaffen. Nachdem wir schon Mitte November so richtig Winter hatten, wirds dann auch Zeit mit mehr Licht. Zumal wir dann Ende Februar bei knapp 11 Stunden pro Tag sind. *sonnencremeraushol* 🙂

ICH FREU MICH! 🙂

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2011 – Die Welt geht unter…

…Und der Baron schläft. Das Knallen und Ballern hat ihn nicht im Geringsten gestört und er hat geschlafen wie ein Stein. Das steht auch sinnbildlich für diesen kleinen Kerl. Alles um ihn herum rotiert und er ist der Fels in der Brandung. „Ich zieh hier mein Ding durch, egal was andere machen!“
Respekt, mein Kleiner. Da ziehe ich den Hut!

Frohes neues Jahr!!!
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Bist du die Pommes??

Wir haben mit Beikost gestartet bzw. haben dem Baron versucht klar zu machen, dass man mit seinem Zepter (ein gelber Plastiklöffel) auch noch etwas anderes machen kann, als regieren! 🙂

Der Beginn war ein Karottenglässchen bzw ein Halbes. Wir waren optimistisch, da er damals problemlos vom Löffelchen und aus dem Fingerfeeder seine Muttermilch zu sich nahm. Auch gab es anfänglich eine Zeit, in der er Pre-Nahrung zu sich nahm. Ganz nach dem Motto „Immer rein damit, egal wie und was!“. Nun ist er älter geworden und lange nicht mehr so gierig wie die ersten Wochen und Monate nach seiner Geburt. Er hat sogar ein geschmackliches Fein-Tuning entwickelt. Denn Muttermilch aufgewärmt aus dem Kühlschrank geht schon seit Wochen nicht mehr runter. Für den Baron nur frisch abgezapft, nicht länger als 8 Stunden abgestanden, gerührt nicht geschüttelt.
Wir bereiteten die Location soweit vor. Kamera aufgestellt, Sitzgelegenheit abgedeckt und Lätzchen parat. Es kann losgehen. Karottenpürree warm und auf dem Löffelchen drapiert in Richtung Babymund.*Wääääää… iihhhhhh….würg…schüttel*. So ungefähr kann man sich den Gesichtsausdruck vom kleinen Baron vorstellen.
Einige weitere Versuche, auch mit eigenständigem Löffel halten, schlugen fehl. Das ist nichts für ihn. Bääääh!
Ein Tag später, ohne Aufnahme, ohne Vorbereitungen…. Nur ein kleines Lätzchen. Wieder Karotten, wieder *Bääähhh… ihhhh… schüttel*.
Gut, keine Karotten. (ich fand sie sehr schmackhaft) 🙂
Heute dann Versuch Nummer 3 mit Pastinaken. Schmecken nach GAR NICHTS. Vielleicht das Richtige für den Baron.
Auf den Schoß gesetzt, Löffel in Richtung Mund und….? *wääääääähhh… ihhhhh… schüttel und wieder würg*
Auch das Glässchen hab ich aufgegessen. Allerdings musste ich mich auch schütteln
.
Tja, dann warten wir wohl noch mal eine Woche bis wir es wieder versuchen…. oder?

Nachdem ich mit meinem Sohn „Jugend forscht“ gestartet habe (hab ihm eine Wasserschüssel umkippen und darin herumpatschen lassen, weil er das so spannend fand) dachte ich mir bei unserem wöchentlichen Hähnchentag, dass er ruhig mal eine Pommes in die Hand nehmen kann. Wenn er reinbeisst, schüttelt er sich sowieso und würgt alles wieder aus.
DENKSTE!
Dieser kleine Kerl kaute auf der Pommes herum, als wenn er das jeden Tag macht. Lutschte die Pommes aus und schüttelte sich nur wenig, freute sich aber wie ein Großer. Klar, der Großteil ging daneben. Aber die Pommes war anscheinend attraktiver als Karotte und Co.

Morgen machen wir dann mit Currywurst weiter! 🙂

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Nackt rackern

… oder offiziell auch Pekip genannt. Ist die Abkürzung zum Prager-Eltern-Kind-Programm und soll den jungen Eltern helfen, ihr Kind mit altersgerechten Spielen zu fördern. Da ich nun schon keine Babymassage, kein Babyschwimmen, nie ins Müttercafé und auch sonst nirgens war (weil alles in den Morgenstunden stattfindet und der Baron und ich nunmal Langschläfer sind), dachte ich mir: „Da gehste hin, mit dem Baron!“
Aber denkste: Diese Kurse sind wie verrückt ausgebucht und man findet nur noch selten einen Platz.
Zum Glück haben wir durch Freunde, die sich sehr angagierten und uns zu einem gerade beginnenden Kurs mit anmeldeten, einen Platz bekommen.
Die Kursleiter müssen eine 2-jährige Ausbildung durchlaufen, bevor sie Pekip-Gruppen eröffnen dürfen. Das sind also Leute vom Fach. Ein sehr netter Nebeneffekt ist auch, dass die Pekip-Leiterin immer die einzelnen Phasen der Kinder mit guten Ratschlägen zu unterstützen weiss.

Wir traten also das erste Mal in so einen Pekip-Raum und erfreuten uns an einem großen Regal mit vielen bunten Spielzeug. Der Baron streckte schon die Arme aus und wollte alles haben. Aber zu erst noch: 15minütige Einführungsphase, damit sich alle Kinder an die Atmosphäre gewöhnen. WAS? 15 Minuten? Da hat der Baron das ganze Regal durchgespielt.
Danach fangen wir an 1-2 Lieder zu singen, um die Kinder einzustimmen und ggf zu beruhigen. SINGEN? Das war ja nichts für die Baronmutter. Zumal sich der Baron herzlich wenig für das Singen interessierte sondern mehr für den großen, roten Plastik-Apfel in der Mitte der Spielegruppe.
Die Temperatur in so einem Pekip-Raum ist anfänglich bei 23-24°C und wird auf bis zu 28°C hochgedreht, damit die Kinder nackt sein können und sich so optimal bewegen können. (Zuhause haben wir daraus „nackt rackern“ gemacht. Wir fahren also nicht zum Pekip-Kurs sondern es wird wieder nackt gerackert! 🙂
Was gut für die Kinder ist, ist für die Mütter umso anstrengender. Diese sind nämlich angezogen und bei den doch etwas frischen Temperaturen von derzeit -8°C nicht zu knapp. Wenn es dann zu Bewegungsspielen kommen sollte, bei denen auch die Mütter aktiv ran müssen, bleibt es nicht aus, völlig verschwitzt aus dem Pekip-Kurs zu kommen.
Die Kleinen haben aber ihren Spass und nur das ist wichtig. Nach 2-3 Kursen hat man als Mama eh die Sommerklamotte angezogen.
Der Pekipkurs beginnt 9.30Uhr. *ächz* Beim ersten Treffen merkte ich dies gleich bei der Vorstellungsrunde an, dass das hartes Brot für uns beide ist. Auch andere befürworteten ein späteres Anfangen. 10Uhr. Juhuuuu!
Die 15 Minuten Einführungsphase haben der Baron und ich (auf Anraten der Pekip-Leiterin) mal schön sausen lassen. Braucht der Baron nämlich nicht. So! Der ist gleich auf 180 und will loslegen. Singen müssen wir trotzdem :(. Somit konnten wir ganze 45Minuten länger schlafen. Fanden wir beide Klasse. So lässt es sich leben.

Somit nehmen wir noch immer rege an dem Kurs teil und erfreuen uns an den simplen Spielmöglichkeiten für Säuglinge: abgeschnittener Bratschlauch, Plastikleergut mit Strohhalmschnipsel, Honigdeckel und aufgeblasene Müllbeutel. Auf diese Ideen wäre ich im Leben nicht gekommen.
Frohes rackern! 🙂

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Neues Bunny

Die Baronsammlung „Bunnys“ hat begonnen. Heute gab es von der Tante einen weiteren Hasen, welcher faszinierend bestaunt wurde:

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Aufgedrehte Weihnachten

Das war dem Baron nicht bewusst, als er gestern Nachmittag frühzeitig aus seinem Nachmittagsschlaf erwachte und nach einer frischen Windel von mir in Richtung Tannenbaum getragen wurde. Dort hatten wir während seines Nickerchen schon alle Geschenke von nah und fern untergestellt. Frühzeitig war er wach, wahrscheinlich weil der Ehemann schon lange Zeit vorher, wie ein Hai um den Weihnachtsbaum kreiste und es selbst kaum erwarten konnte.
Der Baron war also noch etwas zerknittert und nicht ganz Aufnahmebereit, als er das erste Geschenk vor die Nase gestellt bekam. Zumal er auch gar nicht wusste, was nun eigentlich zu tun war. Wie auch, ist ja sein erstes Weihnachten. Mit unserer Hilfe öffnete er nacheinander die Geschenke und spielte zwischendurch mit ihnen, um zu sehen, was wirklich beim Baron ankam. Im Mittelalter hat man ja gleich die Untertanen, die unnütze Gaben mitbrachten, in einer Falltür „entsorgt“. So schien es bei den ersten Paketen auch. Der Baron unzufrieden, quakig und wenig interessiert an den tollen Präsenten. Dafür war das olle Plastikschlüsselbund, welches zum Ur-Spielzeug gehörte, top zu diesem Zeitpunkt.
Bis eine kleine Kurbel-Spieluhr aus den Paketen hervorkam, welches vom Opa kam. Spielte das Sandmännchenlied und war plötzlich der Renner. Da kam auch nicht der krabbelnde Puh-Der Bär mit. „Hallo Baby, komm mit, folge mir!“
Der Baron versuchte sogar selbst an der Kurbel Hand anzulegen und es ist ihm fasst geglückt. Dann kam der nächste Knaller. Der Onkel kam zu Besuch und brachte dem Baron auch noch eine Gabe. Ein sprechender Würfel. Je nachdem, welche Seite oben liegt, spricht der Würfel etwas anderes. Um den Ton zu hören, muss der Würfel natürlich bewegt werden.
Der Baron hatte dies erstaunlich schnell raus und war sichtlich erfreut, immer wieder etwas Neues zu hören. „Kommt ein Mäusschen, kommt ein Mäusschen…!“ Insider wissen, was hier gemeint ist. 🙂

Nicht nur die Kurbel-Spieluhr drehte auf sondern auch der Baron. Müdigkeit kaum zu erkennen, aber immer wieder der Gesichtsausdruck, dass alles aufregend und spannend ist. Wenn wir ihn nicht rechtzeitig gestoppt und ins Bett gebracht hätten, dann wäre er, wie ein gedopter Sportler, wohl irgendwann zuckend auf dem Boden zusammengebrochen.

Das wollten wir natürlich vermeiden. Er schlief sofort ein und wachte auch „erst“ gegen 4Uhr (morgens) auf. „Ich bin ausgeschlafen, es geht doch jetzt weiter, Mama, oder?“ Nur selten wacht der Baron so wach, mitten in der Nacht auf. Meist bei Erkältung und verstopfter Nase.
Hier waren wohl die neuen Spielsachen der Grund. Er war wieder völlig aufgedreht und kaum zur Ruhe zu bringen. Das Spielzeug aber nicht in Sicht. Erst gegen 6Uhr fingen seine Augen wieder an, müde zu wirken.

Am Morgen wurden mit dem Ehemann alle Spielsachen noch einmal durchgespielt und die Aufregung legte sich langsam. Die alten Spielzeuge nahmen auch wieder an Wichtigkeit zu.

Der Baron und seine neuen Freunde -Puh der Bär und der Würfel!

Jetzt sind es noch 364 Tage bis Weihnachten…

                                                                                        
… aber vorher hat der Baron noch Geburtstag! 🙂

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