Auf Kriegsfuß mit der Autowaschanlage Teil 2

Ein neuer Tag, neues Glück, dachte ich mir und fuhr wieder mit dem Baronomobil zur Waschanlage. Kurz vorher hatte ich noch überlegt, ob ich nicht mit Wagen Nummer 2, unserem Beamer, fahren sollte. Irgendwie hatte ich das Gefühl, mit dem wär es besser. Trotz schlechtem Bauchgefühl fuhr ich mit dem Baronomobil. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, stellt sich erst später heraus.
Wieder eine lange Schlange, wieder zückte ich mein eiFon, wieder schaffte ich ein paar Level :). Wieder stand ich vor der Waschanlage und wäre die nächste zum Einfahren gewesen, aber: Das Baronomobil wollte nicht mehr anspringen. An, aus, an, aus, an, aus. Mmhhhpf! Ich erinnerte mich an die Worte des Ehemanns, wenn man längere Zeit im Baronomobil sitzt, dann wird eine Art Wegfahrsperre aktiviert und man müsse nur den Wagen einmal abschliessen und wieder aufschliessen. Gesagt, getan. Nichts! Derweil winkte ich den hinter mir stehenden an mir vorbei, kann ja noch länger dauern. Nach ein paar Versuchen zu starten, rief ich sicherheitshalber den Ehemann an. Vielleicht hab ich etwas nicht beachtet und muss noch ein Notausknopf drücken und quittieren :D. Der Ehemann am Telefon hatte auch keine Ideen mehr. Würde dann gleich den Baron einpacken und zur Waschanlage kommen. OK!
Zwischenzeitlich winkte ich Wagen Nummer 2 und Wagen Nummer 3 an mir vorbei. Grrr… Ich wollte doch nur schnell Autowaschen.
Nach kurzer Zeit kam der Ehemann mit dem Baron im Gepäck. Ich räumte den Platz und tüddelte mit dem Baron an der Seite herum, während der Ehemann Versuche unternahm, das Baronomobil zum Laufen zu bekommen. Irgendwann schob er diesen an die Seite. Wir beide einigten uns, dass es wohl die Batterien wären. Der Ehemann schob das Baronomobil in Richtung Beamer und wollte Überbrücken. Achja, die Überbrückungskabel liegen zu Hause. Natürlich!
Kurz mal in der Tankstelle nach Überbrückungskabel gefragt. Die Tankstellenfachangestellte konnte mir nicht weiterhelfen, da sie ganz allein wäre und sie soetwas hinter der Theke nicht hätte. Natürlich!
Auch die Herren vor der Kasse konnten mir nicht aushelfen. Ein Taxifahrer gefragt, zwei Wartende in der Waschanlagenschlange. Keiner hatte ein Überbrückungskabel. Wenn das mal nicht Muphy´s Gesetzt ist.
Der Ehemann dann mit mir und dem Baron wieder nach Hause und schnell die Kabel geholt.
Ab da war ich nicht mehr aktiv am Autowaschen beteiligt. Immerhin waren das auch wieder 1,5 Stunden verlorene Sonntagszeit. Ich blieb frustriert zu Haus und überlies den Rest dem Ehemann. 🙁
Der schaffte es dann innerhalb einer dreiviertel Stunde, das Baronomobil wieder startklar zu machen, zu waschen und wieder nach Hause zu bringen, zu Fuß zur Tankstelle zurück und den Beamer in die Waschanlage und wieder nach Hause zu bringen. Respekt!

Ich wasch ab sofort nur noch die Autos vom Baron und zwar zu Hause in der Badewanne! 😉

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2 Antworten zu Auf Kriegsfuß mit der Autowaschanlage Teil 2

  1. Manuel sagt:

    Um welche Waschanlage muss ich einen großen Bogen machen?
    Seid ihr nicht sonst immer in Reinfeld zum Autowaschen?
    Gruß vom Reinfelder

    • Diana sagt:

      Naja, unsere im Ort. Die ist normalwerweise echt gut. Aber Murphy hat zugeschlagen. Wir haben die beiden Wagen übrigens mit der Nummer 7 extremst glänzend bekommen. Sehr empfehlenswert. Wir fahren nornalerweise in die Waschstrasse nach Allermöhe. Aber die Zeit fehlt.

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