Das Frühjahr brauchte, dank des schönen Wetters, schon einige Ausflüge mit sich. U.a. trauten wir uns schon Anfang Mai an den Strand. Ja, es war noch frisch und eigentlich dachten der Ehemann und ich nur daran, einen kleinen Spaziergang am Strand mit den Jungs zu machen. Als diese allerdings das Meer sahen, waren sie nicht mehr aufzuhalten. Besonders der kleine Neo, dem zum ersten Mal das Meer ganz bewusst wurde, zögerte nicht, mit Schuh und Strumpf ins Wasser zu hüpfen.
Unser Entgegenkommen dann, Schuhe aus, Hosen hochkrempeln und ab ins Wasser. Und da noch jemand den kleinen Auserwählten an die Hand nehmen musste, durfte auch die Mama mit rein! 🙂
Und zum Glück haben wir dann doch noch die Tasche mit den Wechselklamotten dabei, denn der Auserwählte machte einen kompletten Platsch ins Wasser. Und er beschwerte sich… Nicht darüber, dass er nun nass ist und dass es unangenehm kalt wurde, nein, er beschwerte sich darüber, dass wir ihn danach vom Wasser fernhielten. 😉 Eine Wasserratte erster Güte!
Anfang Juni entschieden wir dann, bei 26 Grad endlich einen Tag am Strand zu verbringen und packten Badehose, Essen und Stranddecke ein und machen uns auf den Weg.
Der Baron war schon auf dem Parkplatz nicht zu halten und machte sich prompt durch die Dünen allein auf den Weg an den Strand. Der Auserwählte dicht hinter ihm und freute sich einfach unwissentlich, was ihn dahinter erwartet, mit. Und ich sags euch: Die haben am Strand vor dem Meer getanzt! Der Auserwählte drehte sich und hüpfte mit den Füssen im Wasser. Zeigte auf die nächste Boje und meinte damit, dass er genau da hin will. Der Baron und der Auserwählte legten an diesem Tag mehrmals wahnsinns Strecken am Strand zurück. Einfach am Rand von Wasser und Sand laufen, in die Weite, ohne Grenzen… immer weiter.
Was für eine Freude!
Somit hatten beide auch überhaupt kein Problem damit, ins Meer zu steigen. Mit Papa und Mama an der Hand gings immer weiter rein, sogar bis zur 50m vom Strand entfernten Sandbank. Dort ging es wieder bergauf und die Jungs konnten allein laufen. Erst die blauen Lippen vom Auserwählten, wiesen uns darauf hin, dass es langsam Zeit ist, raus zu gehen.
Allerdings liess sich der kleine Neo nicht viel Zeit zum Aufwärmen. Der Tag ist kurz und er wollte wieder ins Wasser, wenigstens aber seinen Strandlauf weiterführen. Immer wieder hüpfend, immer wieder drehend. So begeistert war er davon.
Ein toller Tag geht auch zu Ende und so hatten wir zwei zufriedene, kleine Jungs im Auto, die noch bis zu Hause mit guter Stimmung durchhielten, und im Bett dann selig einschliefen.
Die nächsten warmen Temperaturen sind dann wieder unsere!!! 😉




