…fällt der Baron in sein Babydasein „zurück“. Mal abgesehen von dem zwischenzeitlich etwas längerem Prozedere überhaupt erst einschlafen zu können, gibt es ab dem Zeitpunkt „Augen zu“ ganz viele Säuglingsmuster.
Wie z.B. das Nuckeln am Daumen. Tagsüber wird der Daumen nicht einmal angeschaut, geschweigedenn zur Beruhigung oder aus Langeweile benutzt. Ein Schnuller hat er nicht und wollte er auch nie. Nachts ist der Daumen aber fasst die ganze Zeit aktiv. 🙂 Bei der einen oder anderen Tiefschlafphase fällt er auch mal aus dem Mund, wird aber zeitnah wieder genutzt.
Ein immer wieder funktionierendes Einschlafritual ist das Kopf an Kopf liegen mit Mama oder Papa. Einige Male dabei tief durchatmen und vielleicht noch die Hand halten, sind seit der ersten Woche ein fasst zuverlässiger Garant zum Einschlafen.
Das Frischgezapfte braucht der Baron wirklich nur noch im Schlaf. Er merkt sofort, wenn wir ihm was anderes unterjubeln wollen. Nachts macht er dabei keine Abstriche.
Manchmal wacht er weinend auf und kann nur noch wiegend auf dem Arm beruhigt werden, schläft dabei ein und kann wieder ins Bettchen gelegt werden. Tagsüber undenkbar.
So unabhängig er am Tag von Mama und Papa ist, in den frühen Morgenstunden, zwischen 4 und 5 Uhr, wird er unruhig und schläft nur fest weiter, wenn er zwischen uns im großen Bett schlafen kann.
In dem Moment, wenn der Prinz aber die Augen am Morgen öffnet, ist der Babyzauber vorbei und wir haben einen großen, kleinen Baron, der vieles schon ganz allein machen möchte bis…
Ja, bis er abends wieder die Äuglein schliesst! 🙂


