Monatelanges bangen um meine Milchbar nach der Geburt waren völlig unbegründig. Das Stillen klappte und alle Ängste aus Baronzeiten waren wie davongeflogen.
Bis mich am zweiten Wochenende eine Magen-Darm-Grippe erwischte. Und das nicht zu knapp. In den ersten Tagen habe ich den Auserwählten gnadenlos weiter angelegt, bis ich merkte, dass der kleine Mann gar nicht satt wurde. Klar, wenn Mama nichts trinkt und nichts isst. Das Resumé war ein ständig hungriges und unzufriedenes Baby und eine völlig entnervte Mama, da eine Stillsession locker 1,5 Stunden ging und kaum 10 Minuten zwischen den einzelnen Sitzungen vergingen.
Hinzu kam auch noch der erste Schub des Kleinen. Milchbar out of order!!!
Schweren Herzens fütterten wir Pre-Nahrung zu und wir merkten sehr schnell, dass unser Auserwählte wieder ein ruhiges und ausgeglichenes Kind geworden ist. Und ich setzte mich mal wieder in meine Muttermilch-Lounge und pumpte ab.
Nach 2!! Wochen Krankheit konnte ich dem Bedarf des Kleinen nicht ansatzweise mehr nachkommen. Leider! 🙁
Um dem kleinen Neo das Beste aus der Natur aber nicht komplett vorzuenthalten, versuche ich weiter die Milchbar offen zu halten und solange es geht, ihm wenigstens einen Teil des täglichen Bedarfs mit Muttermilch anzubieten.
Manchmal kommt es anders und meistens als man denkt!


