Verbissen

„Für jedes Kind einen Zahn“ – so heisst es in einer Volksweißheit. Aus diesem Grund wird schwangeren Frauen empfohlen, viel Calcium zu sich zu nehmen, damit alle Beißerchen auch nach der Geburt und Stillzeit noch vorhanden sind.

Ein nicht unerhebliches Stück meines Zahnes habe ich allerdings vor Kurzem auf andere Weise verloren.

Viele werdende Eltern haben bei dem ersten Kind den Namen schon seit der Jugend in der Pipeline und holen ihn einfach nur aus der Tasche, wenn es soweit ist. Beim zweiten Kind wirds meist etwas schwerer.

So erging es mir. Wochenlanges Suchen in ausschlägigen Internetportalen waren anstrengend, sehr anstrengend. Kaum gab es langwährende Entscheidungen. Viele Namen wurden wieder gestrichen. Immer wieder habe ich bei Null angefangen.

So auch eines abends (nachts) gegen halb 1Uhr. Ich scrollte zwischen den Jungennamen L und M. Völlig konzentriert, angestrengt und verbissen… Auf einmal machte es „KNACK“!!!

Ich suchte so verbissen, dass ein Stück meines Zahnes abbrach. Ups! Das hiess für mich, dass es so nicht weiter geht. Ich wollte bis zur Namensfindung nicht den ganzen Zahn verlieren. Immerhin bin ich fleissiger Milchtrinker ;).

Eine kurze Absprache am nächsten Tag mit dem Ehemann über schon gefundene Namen war die Lösung. Ein wohlwollendes Nicken, ein kleiner Namenstipp und schon war Ruhe im Karton… und in meinem Mund.;)

Fertig! (Hoffentlich auch langanhaltend) 🙂

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