Wintervorbereitungen

Der Winter kommt. Und damit wir gerüstet sind, habe wir den Baron schon jetzt mit entsprechenden Gerätschaften ausgestattet. So ein Eckgrundstück vom Schnee zu befreien, ist eine Menge Arbeit. Da kann man jede helfende Hand gebrauchen. 🙂

Und geübt wird jetzt schon voll motiviert mit Legosteinen:

Wichtig ist, dass sich der Schnee nicht höher als 1m türmt, damit der Baron effektiv mitschaufeln kann. 😉

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Glückskind I

Der kleine Neo ist ein ziemliches Glückskind.

Während ich nämlich in leichten Wehen lag, wurde uns zugetragen, dass das nächste Baby, welches in dem Krankenhaus auf die Welt kommt, das 500. sein wird. Für dieses Krankenhaus, zu dem Zeitpunkt, ein neuer Rekord.

Das war für mich in dem Moment natürlich völlig unwichtig. Zumal ich nicht im Traum daran dachte, dass Neo noch am gleichen Tag das Licht der Welt erblicken würde.

Manchmal kommt es anders und meistens als man denkt. Die Kreißsäle füllten sich und es wurden Hebammen und Ärzte aus der Bereitschaft geholt. Der Auserwählte kam und zwar noch am gleichen Tag.

Mit 3 Minuten Vorsprung holte sich unser Kleiner den Titel des 500. Babies!

Das wurde dann mit einem Geschenk des Krankenhauses honoriert.

Ein Kinderwagen! 🙂

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Der Auserwählte

Schluckst du die blaue Kapsel, ist alles aus. Du wachst in deinem Bett auf und glaubst an das, was du glauben willst. Schluckst du die rote Kapsel, bleibst du im Wunderland, und ich führe dich in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus. –  Quelle: Film „Matrix“

Ja genau, der Auserwählte aus dem Film „Matrix“. Wieso ich diesen Blognamen gewählt habe, werde ich in den nächsten Zeilen erläutern.

Nachdem der Stichtag verstrich, kamen fasst alle 2 Tage Ultraschalluntersuchungen im Krankenhaus auf mich zu. Und immer wieder wurde der Bauch von Smiley geschallt um das ungefähre Gewicht zu messen. Die berechneten Werte schwankten von 3800g bis tatsächlich 4600g.

Die Ärzte gaben uns nicht mehr lange, um die Geburt dann im Endeffekt künstlich einzuleiten, um eventuelle Risiken bezüglich des Gewichts zu vermeiden.

Das Wort „künstlich“ lag mir schon schwer im Magen und am Wochenende drauf, versuchte ich sämtliche Alternativmethoden, um die Wehen in Gang zu bringen. Leider ohne Erfolg.

Die letzte Ärztin schallte am 01.10. und wollte mich sofort im Krankenhaus behalten, weil sie diejenige war, die die unglaublichen 4600g gemessen hatte. Mit etwas mehr Überzeugungsarbeit konnte ich noch eine weitere Nacht zu Hause raushandeln. Mit schlechtem Gewissen entliess mich die Ärztin an dem Tag aus dem Krankenhaus.

Auf dem Nachhauseweg erinnerte ich mich an eine liebe Hebamme, die mir einige Tage zuvor den genauen Vorgang des Einleitens erläuterte. In regelmäßigen Abständen nehme ich Kapseln, die die Wehen auslösen sollen. Und es wird nur das ausgelöst, was bereit ist auszulösen. Wenn Baby, Mama oder Körper nicht will, dann kann das Einleiten auch schon mal etwas länger dauern. Ein bisschen beruhigte mich diese Erläuterung.

Ich bereitete mich auf einen längeren Aufenthalt vor. Nahm meinen Laptop mit viiiiel Unterhaltung 😉 und Schokolade mit.

Um Punkt 9Uhr, einen Tag später, wurde mir im Krankenhaus die erste Kapsel hingehalten: Eine Weiße!

Da 4 Stunden später nichts passierte, gab es eine weitere Kapsel: Eine Grüne!

Einige Zeit später machte sich auf dem CTG etwas bemerkbar und um dem Ganzen noch einen Schub zu geben, bekam ich noch eine grüne Kapsel.

Smiley kam also mit Hilfe von Kapseln auf die Welt. Wie „Neo – Der Auserwählte“ aus dem Film „Matrix“. Die grüne Kapsel hat ihn weiter in den „Kaninchenbau“ geführt und da steckt er nun drin. Mit Mama als Navigator natürlich. 🙂

Dem Ganzen steht er allerdings ziemlich gelassen, mit viel Schlaf, entgegen. Aber um die wahre Welt kennenzulernen, hat er ja auch noch viel Zeit, der kleine Neo. 🙂

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Official Announcement

Jascha
(*02.10.12 um 21:41Uhr,
4340g, 56cm, KU 38cm)
Ruhig, ausgeglichen und kleiner Bruder 😉

 

 

 

 

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Die Reise der Inanna

Diese Sage wurde mir heute von meiner lieben Freundin Christina ans Herz gelegt, um die nächsten (vielleicht schweren) Tage gut zu meistern! Ganz lieben Dank!

„Inanna ist eine große Königin und die Himmelsgöttin. Vom Gott der Unterwelt wird ihr Baby entführt, ihre Tochter. Um ihr Kind zurückzubekommen, muss Inanna die Reise in die Unterwelt antreten.

Diese Reise führt sie durch 7 Tore. An jedem dieser Tore muß Inanna etwas von ihrem weltlichen Körper zurücklassen, um weitergehen zu können. 1.Tor: Sie gibt ihre Krone, all ihren kostbaren Schmuck und damit auch ihren weltlichen Status als Königin ab. Beim 2.Tor werden ihr alle königlichen Kleider und die feine Unterwäsche weggenommen. 3.Tor: Sie gibt ihre Haare. 4.Tor: Sie gibt ihre Haut. 5.Tor: Sie gibt ihre Muskeln. 6.Tor: Sie gibt all ihre Organe. Das 7.Tor: Sie gibt ihr übrig gebliebenes Skelett und sich selbst…

Damit hat sie den Eintritt in die Unterwelt erreicht und bezahlt und in diesem Augenblick sieht und hört sie ihr Kind wieder! Durch ihre Selbstaufgabe und Bereitschaft zur Hingabe hat sie die Prüfung bestanden, der Gott der Unterwelt hat seine Macht verloren und muß Inanna ihre Tochter zurückgeben.

Zusammen mit ihrem Kind steigt Inanna nun wieder Tor für Tor hinauf, in die menschliche Welt. An jedem Tor erhält sie ihre Opfergaben zurück, bis sie wieder auf der Erde angekommen, ganz erneuert und gesund wiederhergestellt ist. Nur ihr kurzes Haar, das selber nachwachsen muss, erinnert noch eine Weile an ihre Reise. Nun ist sie wahre Königin und Göttin, denn sie ist einen Tod gestorben auf ihrer Reise in die Unterwelt. Den Tod der Wünsche des eigenen Selbst! Für das Leben ihres Kindes hat sie einen hohen Preis bezahlt, ihr eigenes Leben gegeben, doch ist auch sie wieder auferstanden…“

(Die Buchautorin schreibt) Dies spiegelt auf verblüffende Weise die Situation der unfreiwilligen Kaiserschnittmutter. Denn auch Du mußtest alles loslassen. All Deine Vorstellungen und Wünsche auf eine natürliche Geburt! Gefühle wie Wut, Trauer und Hilflosigkeit wegen dieser „Wahllosigkeit“ haben dich erschüttert, gelähmt und sprachlos gemacht. Der Weg den Du gingst, lief praktisch gleich ab wie Inannas Reise in die Unterwelt. Um Dein Baby zu bekommen, musstest Du in die Unterwelt absteigen, sprich alles abgeben. Wie Inanna hast du viele Tore durchschritten: Zuerst hast du deinen Titel in der Welt abgegeben.. ob Du Postfrau, Managerin oder Studentin in der Welt bist, spielte keine Rolle mehr, auch nicht, ob Du allgemein oder privat vesichert bist. Du wurdest entkleidet, rasiert und Deine Haut und dann Deine Muskelschichten aufgeschnitten. Bis in Dein innerstes Organ, die Gebärmutter, wurdest Du bloßgelegt. Und dort, wo Du alles hingeben mußtest, hast du dein Kind bekommen. Es war ein hoher Preis für Dich.

Dieser Preis heißt Hingabe. Und die Hingabe ist der Schlüssel zu Deinem Geburtserlebnis… In der Hingabe und der Opferung Deiner Selbst all Deinen Wünschen und Vorstellungen davon, wie Dein Kind Dir geboren werden sollte, liegt die Heilung Deiner tiefen Enttäuschung.

Geburt, Leben und Tod sind immer noch größer als wir. Wenn wir uns hingeben können, haben wir ein großes Lebensgeheimnis verinnerlicht und können aus einer Quelle der Weisheit schöpfen.

(Eine babylonische Sage)

 

(Quelle: aus dem Buch „Kaiserschnitt und Kaiserschnittmütter“ von Brigitte Renate Meissner)

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Mein Auto

Wenn Daja und der Baron zusammen die Treppe in unserem Haus heruntergehen, sieht der Baron durch die Eingangstür den Wagen von Daja, sagt dann „Daja´s Auto“. Daja antwortet darauf: „Ja, das ist mein Auto.“

Diese Kurzkonversation auf der Treppe vollziehen die beiden nun schon seit Wochen.

Bis vor einigen Tagen der Baron den Text änderte und zu Daja sagte: „Mein Auto!“ 😉

So schnell wechselt manchmal ein Fahrzeug seinen Besitzer! 😉

 

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Stichtag!

25.09.2012 – Stichtag!

Dank der Geschwisterkooperation, die auch pränatal auf der Metaebene 😉 funktioniert, hat sich Smiley bis jetzt noch nicht auf den Weg gemacht.

Grund: Der Baron fieberte am Wochenende und ist jetzt erst langsam auf dem Wege der Besserung. So kann man natürlich nicht sein Geschwisterchen empfangen. Und schon gar nicht können sich Mama und Papa 100%ig auf eine Geburt konzentrieren, wenn der daheimgebliebene Baron noch Intensivbetreuung braucht.

Während mir meine Frauenärztin heute ein ca. 3900g-Kind im Bauch bestätigte, perfektioniere ich weiterhin meine Schlaf-Sitz-und Stehpositionen mit einem solch ein „schweren“ Kind.

Der Baron sitz auch nicht mehr auf meinem Schoß, wenn wir uns ein Buch anschauen, sonden auf meinen Knien, irgendwo da vorne. 😉 Und Smiley stupst von hinten mal den Baronrücken an. 🙂

Da der Baron damals drei Tage früher auf die Welt kam, ist die derzeitige Situation recht ungewohnt für uns. Ab Stichtag wird es spannend. Alles was vorher kommt, ist Nice-To-Have! 🙂

Der Ehemann und ich sind entspannt und erfreuen uns weiterhin an An- und Nachfragen von Freunden und Verwandten.

Geplant ist übrigens ein Live-Ticker aus dem Kreißsaal und direkte Bildübertragung bei Nabelschnurschnitt! 😉

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Stand der Dinge

Mein Status einige Tage vor Stichtag:

  • Kliniktasche gepackt;
  • Babysachen gewaschen, zusammengelegt und in Schränke verstaut;
  • ein Vorrat von Windeln in Größe 0 und 1 angelegt;
  • Schwangerschaftsstreifenöl geleert;
  • Nest ist sauber ;);
  • Bindeweisen für das Tragetuch aufgefrischt;
  • Daja in den Barontagesablauf eingewiesen;
  • Auto mindestens halbvoll getankt;
  • Babykopf in Startposition;
  • Spielzeug vom Baron gecheckt und mit Prüfsiegel versehen ;);

Sehr stolz bin ich darauf, dass ich die Kliniktasche fertiggepackt habe. Die Tasche für die Barongeburt hatte ich ca. 8 Stunden vor der Ankunft vom Baron zusammengetragen, also zwischen den Wehen :). Es gab Leute, die das recht kurzfristig empfanden. Diesmal wurde mir aber eingehend von meiner Hebamme dazu geraten, diese vorher fertigzupacken, da das zweite Kind manchmal (oder auch häufig) schneller unterwegs ist.

Mein Bauchumfang ist, entgegen meinen Befürchtungen, stetig geblieben und zur Zeit genauso, wie bei der Barongeburt.

Ich freue mich derzeit über Nachrichten von lieben Menschen, die nach mir fragen. Wie schön, dass ihr an mich denkt!

Nein, nicht der Mount Everest. Nur mein Babybauch! 😉

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Neues Holz

Erstaunlich, was so ein bisschen neugekauftes Holz bewirken kann.

Am Wochenende erweiterte ich das Holzeisenbahnset (noch ein Relikt aus Dajas und meinen Kinderzeiten) um einige Schienen, Weichen und Brücken. Ich wussten, dass sich der Baron sehr darüber freuen würde, aber dass auch der Ehemann und Daja auf einmal aktiv wieder die Holzeisenbahn bespielten, war mir nicht ganz so bewusst.

Ab sofort werden hier also tagtäglich mehrere Bahnrouten (von den großen Männern) gebaut und vom Baron mit den Holzeisenbahnen befahren und damit mit dem Baronprüfsiegel versehen… oder auch nicht. Denn meist kommt das neugebaute Holzeisenbahngebilde in die Fänge des kleinen tasmanischen Teufels. 😉

Drei Holzeisenbahnkonstrukteure bei der Arbeit!

 

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Plätze sichern

Katzen sollen ja ein feines Gespür dafür haben, wenn Veränderungen anstehen, Gefühle im Raum stehen und jemand Nähe braucht.

Wenn es danach geht, dauert die Ankunft unseres Smiley nicht mehr lang.

Unsere Katzen verhalten sich in letzter Zeir arg merkwürdig. Fressen, als wenn es kein Morgen gibt, kleben an mir wie eine Klette und suchen sich erstaunlich neue Schlafplätze aus.

Diese Plätze sind meist Baronplätze, die beide bisher stark gemieden haben. Denn der Baron scheucht sie alle runter und das meist mit herumwirbelnden Armen und einem lauten „Schhhhh“ und dem Kommentar „Datze weck“.

Wickeltisch, kleines Sofa und sogar das Kopfkissen des Barons werden seither belagert und auch nach mehrmaligem Wegscheuchen nicht freigegeben. Man könnte es fasst so interpretieren: „Egal, wer da jetzt kommt, wir stehen auf deiner Seite, kleiner Baron! (dich kennen wir ja schon) ;)“

Nachts finden sich allerdings alle Katzen bei mir ein. Bei der, die nachts eh schon Mühe hat, sich Platz zu schaffen und sich zu drehen. 🙂

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