Wasserratten

In den letzten Tage gab es noch einmal sommerliche Temperaturen in unserem Breitengrad. Vielleicht die Letzten in diesem Jahr.

Diese erinnerten mich daran, dass der Ehemann und der Baron fasst jeden einzelnen warmen Tag des Sommers dazu nutzten, in die nahegelgenen Gewässer zu springen und sich abzukühlen. Meinen Respekt hatten sie dabei, denn teilweise hatten die Seen nur 19 Grad und ich traute mich selber nicht einmal mit den Füssen hinein.

Sogar nach Feierabend packte der Ehemann den kleinen Baron in den Smart und sie fuhren gemeinsam an den See.

Für den Baron war u.a. das „selbstständige“ Schwimmen mit den“Kraulquappen“ ein großes Highlight und wir waren überrascht, dass er richtig Spass daran hatte, auch mal allein im Wasser unterwegs zu sein.

Das Beste am Schwimmen war allerdings das Buddeln (baronisch: „bulle“) danach am Strand mit dem Ehemann. Sie haben alles bebuddelt und die Buddellöcher wurden von Mal zu Mal tiefer. Schon nach dem zweiten oder dritten Strandbesuch, waren wir die Familie mit dem besten Equipment zum Buddeln am Strand.

Aber nicht nur die nahen Seen wurden bebuddelt, sondern auch weitentfernte, fremde Gewässer waren vor den Beiden nicht sicher:

Der heimische See!

Plöner See!

Ostseestrand! (so tief gebuddelt, dass die beiden auf „Grundwasser“ gestoßen sind)

Soviel gebuddelt, dass ein See am See entstand! 🙂

Im nächsten Jahr bekommen die beiden einen fleißigen Helfer dazu. Smiley wird sicher zum Buddel-Team hinzustoßen und tapfer weiter an neuen Buddelrekorden arbeiten. 🙂

 

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Lost

Der Baron macht eines der schwersten und erinnungsträchtigsten Erlebnisse durch:

Den Verlust eines Lieblingsstücks!

Bei einem Ausflug an den Hafen und dem dortigen Abenteuerspielplatz verlor der Baron seine geliebte Mütze. 🙁 Und nicht nur, dass sie einfach weg war und ihm später erst auffiel, dass sie nicht mehr auf seinem Kopf war… Nein, die Mütze fiel mit einem Windstoß von seinem Kopf in das Wasser. In die tiefgelegene Elbe. Er musste (und wollte) die ganze Zeit zusehen, wie die Mütze im kalten Wasser wegtrieb. Keine Chance sie wiederzuholen!

Bis sie dann nach einer gefühlt-endlosen Zeit, vollgesaugt mit Wasser, unterging. 🙁

Tränen liefen über die Wangen des kleinen Mannes. Verständnislosigkeit, Hilflosigkeit und Trauer waren in seinem Gesicht zu sehen. Und auch der Ehemann, der das ganze Spektakel mitangesehen hat, wusste nicht, wie er den kleinen Baron trösten sollte.

Ein letzter Blick zur Lieblingsmütze… 🙁

Ein aufgeregter Baron kam mir dann zu Hause mit den Worten „Mütze Wasser“ entgegengelaufen.

Schon am nächsten Tag machte ich mich, dickbäuchig, auf den beschwerlichen Weg, eine neue Mütze für den Baron zu finden. Es war nicht einfach, denn DIESE Mütze gibt es nicht mehr. Ein Einzelstück!

In der Hoffnung, dass er das ausgesuchte Stück gut annimmt, präsentierte ich ihm die neue Mütze zu Hause. Und wie sollte es anders sein: Sie wurde abgelehnt. „Mütze Wasser“, kam als Kommentar. Noch nicht vergessen. Der Schreck zu tief, die Trauer zu präsent.

Stück für Stück und ganz sensibel arbeiten wir nun daran, dass die neue Mütze einen ähnlichen Status bekommt, wie das Vorgängermodell. Ein Erfolg ist es schon, wenn er sie kurz mal aufsetzt.

Trotzdem hören wir dabei meist die beiden Worte „Mütze Wasser“. 🙁

Das letzte Foto des Barons mit seiner Lieblingsmütze!

 

 

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Zwischen Trotze und Kotze

Mit ca. 18 Monaten beginnt die Trotzphase bei Kindern. Beim Baron habe ich diese bemerkt, als er mit ca. 20 Monaten vermehrt zu Allem und Jedem „Nein, nein, nein, nein!“, sagte. Ich fand das toll, denn er zeigte so, dass er sich nicht alles gefallen lässt. Die „Nein, Nein, Nein-Phase“ schwächte etwas ab, kam aber vor einigen Wochen wieder. Explosionsartig!

Diesmal mit heftigen Schreiausbrüchen, auf den Boden schmeissen und Dinge durch die Luft schleudern lassen. Dabei heisst es dann als Eltern „tief durchatmen und Ruhe bewahren“. Die Kinder sind in der Trotzphase in einem Entwicklungsstadium, welche sie unabhängig machen soll. Dabei werden sie dann von Gefühlen übermannt, die sie häufig selbst nicht kontrollieren können. Und dann wütet häufiger mal ein kleiner tasmanischer Teufel durch die Wohnung und lässt sich kaum beruhigen.

Dramatisch wird die Trotzphase allerdings, wenn es um Hygiene und Sauberkeit geht. Diskussionen ums Zähneputzen, Händewaschen und sogar um das Wechseln der Windeln sind an der Tagesordnung! Dabei ist eine Windel mit dem kleinen Geschäft noch nicht ansatzweise eine Herausfordung. Das große Geschäft allerdings schon! Während sich der kleine Trotzkopf schon vor dem Wechseln windet und sträubt (für kugelbäuchige Mamis noch mal ein Tick anstrengender), liegt er während des Säuberns nicht einfach da und lässt alles über sich ergehen. Ein Wechsel ist im Grunde nur noch in einem großen Naßraum möglich! 😉

Die Spitze des Eisbergs war jedoch eine Magen-Darm-Infektion vor Kurzem. Der entsprechende „Spuckeimer“ neben ihm wurde wehement ignoriert!! Sogar während einer Spuckattacke brüllte er mich an und riss mir den Eimer aus der Hand.

Trotzphase und eine Magen-Darm passen einfach nicht zusammen, ich sag es euch! 🙂

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Großer Bruder

Eigentlich ist er mein kleiner Bruder, aber seit der Jugend, dank eines Wachstumsschubs, größer als ich. 🙂

Meinen kleinen, großen Bruder habe ich mir nun seit einiger Zeit als Unterstützung geholt. Nach einigen Ermahnungen meiner Hebamme, dass ich mich gefälligst zu schonen habe und einigen schmerzenden Nächten meines Rückens, habe ich dann jetzt die Reißleine gezogen und mir Hilfe geholt. Der kleine, große Bruder hat Semesterferien und erlebt nun, seit einiger Zeit, eine ganz andere Umgebung: Familie pur, von morgens bis abends. 😉

Daja, so hat ihn der Baron getauft, macht sich sehr gut. Nicht nur, dass er mir im Haushalt eine gute Hilfe ist und mir einige Treppenstufen am Tag erspart, sondern auch für den Baron ein toller Spielgefährte geworden ist. Ein großer Bruder eben.

Voll integriert in den Tagesablauf, darf Daja bei keiner Mahlzeit fehlen, keine Spielaktivität verpassen oder gar morgens zu spät aufstehen. Der Baron sorgt für angemessene Weckrufe wie Türaufknallen, Daja-Rufe und Spielzeugmitbringsel auf dem Bett, die Daja dann definitv wecken. 🙂

Die folgenden Bilder zeigen Daja in einer ganz anderen Welt als er es gewohnt ist. Diese besteht nämlich meist aus PC, Bildschirm und Quellcodes :):

Action im Bällebad mit Daja

Ansätze von Hightec im Spieleland!

Dajaaaaaa!!!

Und Daja bringt auch eigene Technik mit. „Die schau ich mir erstmal in Ruhe an!“ 🙂

Das einzige Mitglied in der Familie, das wirklich an dem kurzzeitigen Einzug von Daja zu knabbern hat, ist die Katze. Der Platz im Gästezimmer dauerhaft belegt, versuchte sie anfänglich diesen zurückzuerobern. Ohne Erfolg. Nun sucht sie alle möglichen Plätze. Allerdings schaut sie sehr irritiert, wenn Daja ihr abends mal den Napf vollmacht. „Klaut mir meinen Schlafplatz, aber gibt mir Fressen? Mmmhhh…?!“ 🙂

Daja bleibt, bis Smiley das Licht der Welt erblickt hat und wird mit dem Baron dann erstmal eine große Party schmeissen. Die Große-Bruder-Party! 🙂

 

 

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Da isser

Der Sommer!

Auch wenn dieser etwas spät und wahrscheinlich kurz und knapp sein wird, aber mit fasst 30 Grad sehr intensiv.

Wer meinen Blog verfolgt, hat meine anfänglichen Ängste über den Sommer und die herumschleppende Babykugel mitbekommen. Damals habe ich noch mit dem Sommer im Juni und Juli gerechnet. Und ich bin auch nicht wirklich davon ausgegangen, dass ich soooo eine Kugel haben werde.

Die Mittagssonne meide ich komplett. Da kapitulier ich einfach und sitze mit dem Baron lieber im Haus und male male male. 😉 Ich sitze, solange ich sitzen kann. Die Kugel macht nämlich auch das sehr beschwerlich.

Nachmittags teile ich mir mit dem Baron einen Eimer Wasser (kalt). Ich häng meine Füsse rein und der Baron macht Baggermatsch in der Sandkiste draus.  Jobsharing! 🙂

Letztes Wochenende habe ich noch 1kg Frikadellen für unseren Strandbesuch vorbereitet. Das werde ich jetzt schön lassen. Der Küchenaufenthalt wird ab sofort reduziert und einfach einfach einfach 🙂 gekocht.

Ausserdem habe ich mir tatkräftige Unterstützung geholt. Dazu später mehr. Aber mein Rücken dankte mir diese schon nach wenigen Tagen.

Während noch vor einiger Zeit die Blicke entgegenkommender Passanten sagten „Oh wie schön, sie ist schwanger!“, kommen jetzt eher Blicke wie „Puh, die ist ganz schön schwanger!“.

Diese Woche ist mein Mutterschutz gestartet, das letzte Mal Geburtsvorbereitungskurs hat stattgefunden und es gibt Ratgeber, die schreiben, dass ich jetzt schon meine Kliniktasche packen soll. Nächste Woche findet die Anmeldung in der Geburtsklinik statt und die geburtsvorbereitende Akupunktur beginnt.

Ich glaub, es geht ganz straight Richtung Entbindung, oder? 🙂

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Planschtag 2.0

Was Mama ein wenig zu schaffen macht, macht den Baron derzeit glücklich. Warme Temperaturen und Sonne brachten mich dazu, das Plantschbecken aus dem letzten Jahr wieder zu aktivieren. Das war eines der besten Ideen.

Allerdings passt der Baron gerade soeben noch ins Becken rein. Letztes Jahr sah das noch anders aus:

Das ist jetzt über 1 Jahr her! Erster Planschbeckentag seines Lebens.

Mit mehr Haaren auf dem Kopf und souveränem Wasserumgang in diesem Jahr. Allerdings kann er sich nicht mehr wirklich lang machen im Becken. 🙂

Und nach Planschen wird nicht mehr mit Papa gechillt sondern es wird das Restwasser nützlich verwendet:

Yeah!

Und bei Letzerem kommt die Zielscheibe „Mama“ wenigstens auch zu der notwendigen Abkühlung. 😉

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Malerbetrieb

„Male, Male, Male“ höre ich fasst den ganzen Tag vom Baron.

Egal wie, der Künstler ist in seinen Malutensilien sehr flexibel. Hauptsache irgendjemand malt mit und er kann den Ratefuchs machen… und später drübermalen. 🙂

Simples Malen auf Papier mit Buntstiften. Damit fing es vor langer Zeit an.

Strassenkreide hat noch einmal die Mal-Dimension erweitert.

Ein Highlight ist der kürzlich angeschaffte Tuschkasten. Denn hier wird auch mit Wasser „gearbeitet“. 🙂

Nicht zu vergessen die Malseife für Dusche und Badewanne. Da werden Badewannenwand und Fliesen zur großen Leinwand!

Und natürlich bleibt es nicht aus, dass der kleine Künstler sich die Freiheit nimmt und auch mal Wände und Böden mit seiner Kunst versorgt.

„Sieht doch alles langweilig aus hier, Mama!“

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Anfragen

Nein!!!

Es werden definitiv keine Zwillinge!

🙂

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Schallmauer durchbrochen

Ein kleiner Streifen auf meinem Bauch brachte mich vor einigen Tagen dazu, mal wieder den Bauchumfang zu messen. Interessehalber habe ich damals in der Baronschwangerschaft relativ spät mit dem Messen angefangen. Bei Smiley schon viel früher, weil einfach viel früher Babybauch vorhanden war.

Noch Mitte Juli hatte ich einen Bauchumfang von 114cm, welches eh schon nicht wenig ist. Was allerdings jetzt (Anfang August) auf dem Maßband stand, war auch für mich sehr überraschend. 120cm Babybauch!!!

6cm innerhalb von zwei Wochen ist Rekord seit Beginn der Aufzeichnung. Kein Wunder, denn in den letzten 8 Wochen der Schwangerschaft nimmt so ein kleiner Wurm locker 200g pro Woche zu. Die letzte Ultraschallmessung Ende Juli ergab ein 1,8kg Baby und wenn wir mal von den Baron-Maßen ausgehen, kommen da bis zum Entbindungstermin noch lockere 2kg obendrauf. Das muss irgendwo hin! 🙂

Und noch ein Rekord wurde von Smiley gebrochen: 120cm Bauchumfang hatte ich damals erst am Tag der Baron-Geburt!!! Nun stehen noch einige Wochen vor mir. Ich bin gespannt, was am Ende auf dem Maßband steht.

Lustig finde ich an dieser Stelle, dass in einschlägigen Schwangerschaftsforen über Bauchumfänge von 97cm-105cm Anfang des letzten Trimesters diskutiert wird und immer wieder die „entsetzende“ Frage gestellt wird, wo das denn noch hinführen soll!

Fragt mich mal! 🙂

 

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Junger Padawan

Ihr könnt raten, welche Farbe mein Laserschwert hat. 😉

Noch viel lernen du musst, junger Padawan!

ICH bin dein Vater!

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