Nachhaltige Stilldemenz

Letzte Woche in der Stadt:

Ich treffe auf eine Bekannte und wir unterhalten uns. Sicher 20-25 Minuten. Wir sprechen über die Kiddies, Tagesmütter und den Jobeinstieg. Wenn jemand von Aussen zugehört hätte, wäre es für ihn ein ganz normales Frauen-/Müttergespräch gewesen.

Spannend wird die Sache erst, wenn ich euch sage, dass ich mindestens die ersten 15 Minuten gar nicht wusste, mit wem ich dort rede. 😀

Ich bin von einer ganz anderen Bekannten ausgegangen und musste im Laufe des Gesprächs feststellen, dass einige Fragen und Annahmen von mir an sie, gar nicht so beantwortet wurden, wie es zu der Bekannten passen würde.

Ich rotierte innerlich! Versuchte mir die Unsicherheit nicht anmerken zu lassen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Aber zu wem?

Ich sammelte Informationen, puzzelte diese Stück für Stück zusammen, baute mir ein Konstrukt. Das Ganze während des Gesprächs!

Und wirklich erst zum Ende des Gesprächs fiel der Groschen bei mir. Ich wusste woher ich sie kenne, wer sie ist und wieso wir die ganze Zeit so intensiv über die Familienthemen geredet haben. Puh!

Da war sie wieder, die gute alte Stilldemenz, bzw. Pseudo-Stilldemenz. Das ganze Treffen passt in die Kategorie Schrankgemüse.

Dramatisch wäre es gewesen, hätte ich bis zum Ende des Gesprächs nicht herausgefunden, wer diese Frau war, mit der ich ein relativ langes Gespräch hatte. Ich glaub, ich hätte wochenlang nicht geschlafen.  😉

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Eiszeit

…sagte sich der Winter und kam tatsächlich wieder. Mit einigen Minusgraden und ein bisschen Schnee. Letzteres zur großen Freude des Barons.

Zum zweiten Mal in diesem Winter im Schneeanzug, toberte der kleine Schneeliebhaber über sein Territorium. Bevor das Vergnügen allerdings losging, musste Haus, Hof und Maschinen von der weissen Decke befreit werden. Ganz akribisch, wie der Ordnungshalter eben ist. 🙂

Erstmal meine Maschine vom Eis befreien. Was für ein Job!

Als nächstes Fußwege und Treppen freiräumen.

Ganz wichtig: Die Sandkiste. Nicht, dass dort im Frühjahr noch Schnee drauf liegt!

Und auch der Nachbar durfte sich freuen. Der Baron räumte seine Bank frei.

Und weil er tagsüber nicht genug von Eis und Schnee bekommt, gab es abends Fruchteis.

Nach so einem anstrengenden Tag auf der schneeverwehten Ranch kann man sich das auch gönnen! 🙂

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Wir bauen uns ein Haus

Vor einiger Zeit gab es im Discounter ein kleines Papphäusschen zu erstehen. Da griffen der Ehemann und ich gleich zu und machten uns zu Hause ans Basteln… für den Baron natürlich.

Nicht nur Mama und Papa wurden kreativ!

Home Sweet Home

Da das Anmalen mit simplen Buntstiften recht müßig ist, werden wir demnächst den guten, alten Malkasten herausholen… und den Baron dabei dann komplett in Schutzfolie einwickeln. 😉

Ach ja, ein Hausbewohner hat die Pappschachtel sofort unmöbliert, ungestrichen und ohne Heizung besetzt:

"Meins!", sagt auf jeden Fall die Katze.

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Gartencenter mal anders

Auf der immerwährenden Suche nach kurzweiligen Eventlocations für das Königskind, hat die Zwillingsmama aus unserer Krabbelgruppe einen Goldschatz gefunden.

Schon vorher wusste ich, dass einige Gartencenter ihr Angebot erweitern und häufig tolle Frühstücksbuffets am Wochenende vorweisen können, Kleintierzoos anbieten und überall kleine Enspannungsoasen mit Kaffeeautomaten verteilt haben. Auch habe ich die ein oder andere Spielecke für Kinder gesehen. DAS allerdings toppt bisher alles Gesehene.

Ein Gartencenter, etwa 20 Minuten von uns entfernt, bietet KOSTENFREI einen ganzen Indoor-Spiel-Würfel. Mehrere Etagen klettern, balancieren und toben erfreuen hier jedes Kinderherz. Darin verteilt sind meherer Rutschen und ein Bällebad.

Dies ist nur ein Miniauschnitt des kompletten Cubes!

Anfänglich war der Baron etwas schüchtern. Das lag allerdings daran, dass er Hunger hatte! 😉 Nach einem Picknick gings aber los.

Wer Lust hat auch einmal dort seinen Kindern „freien Lauf“ zu lassen, mein Tip: Zieht den Kindern dicke Socken an! Ist ganz schön fusskalt dort. Das ist allerdings auch das einzige Manko.

Wer größere Kinder hat, kann sie sogar allein darin toben lassen während man selbst im danebenliegenden Café leckerste Torten kredenzt bekommt. Mjammmjamm!

Wir allerdings kamen kaum vom Eingang des Gartencenters weg, denn dort befindet sich ein großes Bassin mit Koikarpfen! Soooooooooooo groß sind die! Der Baron war sprachlos. Diese sind definitiv größer als die von Oma und Opa.

Auge in Auge mit richtig teuren Fischen. 🙂

Während wir schon lange in der Spielecke waren, sprintete der Baron immer wieder zurück zu den Fischen und klebte an der Scheibe. Zum Schluss wollte er sogar den Versuch starten, die riesen Fische mal anzufassen:

"Wenn ich hier hochklettere, kann ich sie auch anfassen!"

Im Großen und Ganzen ein echt gelungener Nachmittag. Wir haben, ausser einem Euro für einen Kaffee aus dem Automaten, kein Geld dort gelassen und eine Menge Spass gehabt. Zum Schluss saßen wir sogar mit den Kiddies in einer kleinen Chill-Zone und haben die Kleinen einfach rackern lassen. Bis kurz vor Ladenschluss haben wir es hier ausgehalten.

Ein tolles Add-On ist übrigens, dass das Center auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet hat. Da kann dann auch mal der Papa mit dabeisein. 😉

Zu finden ist das Gartencenter hier:

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Blume von gestern?

Als ich vor knapp einer Woche den Baron beim „Rasenmähen“ zuschaute, entdeckte ich kleine weiße Flecken auf dem Rasen, die ich mir dann näher anschaute. Die Flecken outeten sich als Gänseblümchen.

Mitte Januar und Gänseblümchen?? Mmhh, naja wir haben schon sehr milde Temperaturen. Aber dass gleich Gänseblümchen sprießen? Ich erklärte es mir so, dass dies sicher Blumen aus dem letzten Sommer sind, die einfach nicht eingegangen sind. In einigen abgehängten Balkonkästen sehe ich immerhin auch noch die ein oder andere „blühende“ Margerite aus dem letzten Jahr.

Allerdings scheint es in anderen Blog-Gärten auch schon rege zu blühen. Also doch keine Blume von gestern! 🙂

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Heimwerkerking

Dass  der Baron technikversiert ist, wussten wir. Auch dass er Autos bzw. Maschinen sehr interessant findet, war uns bekannt. Vor Kurzem entdeckten wir eine neue Leidenschaft bei ihm.

Zu Weihnachten gab es von Oma und Opa eine kleine Werkbank, deren Schrauben hin und wieder dort hinein und wieder herausgedreht wurden. Ansonsten wurde mit der kleinen Spielzeugsäge auch mal gern ein Arm oder ein Bein angesägt. 🙂 Ansonsten war das Interesse noch nicht allzu groß, dort aktiv mit zu spielen.

Bis der Baron den ECHTEN kleinen Akkuschrauber im Arbeitszimmer entdeckte und sich ans Werkeln begab:

Der Ehemann und ich haben lange überlegt, woher der Kleine denn nun auf die Idee kam, sich den Akkuschrauber zu schnappen und ausgerechnet an der Kinderwerkbank zu schrauben. Der Akkuschrauber wurde seit Wochen nicht von uns benutzt. Dann ging uns ein Licht auf: 24.12.2011. Der Ehemann baut die Werkbank mit dem Akkuschrauber auf und genau das, hat der Baron ganz genau verfolgt!

Mit Argusaugen wurde der Aufbau ganz genau beobachtet!

Ich bin immer wieder erstaunt, wann was wieder bei den Kleinen rausgeholt und dann auch umgesetzt wird. Voller Überraschungen der Baron. Aber gerade das macht es so spannend! 🙂

 

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Der erste Kuss

…kam nicht von einem Mädchen.

So sieht es aus, wenn ein mit schokoladenüberzogener Haufen aufgeschäumter Zucker einem so richtig nen Knutscher verpasst. 😉

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Papas Schätze

Der Papa hat seine Schätze herausgeholt.

Eigentlich waren es Oma und Opa, die ihren Dachboden mal unter die Lupe genommen haben und einige unbezahlbare Schätze dort oben gefunden haben. Eigentlich dachten wir, es wäre zu früh für diesen Schatz. Aber er kam genau richtig und der Baron ist hin und weg davon:

Aaaaaalles Aaaauuuutos!!!

Alle in einem Sammelkoffer eingeordnet und fasst wie neu aussehend!

Der kleine Autofreak wusste gar nicht wo er anfangen sollte und auch der Baron war völlig baff! 😉 Zwischenzeitlich wird einmal am Tag der ganze Koffer ausgeräumt und die Autos genau unter die Lupe genommen. Nicht zu vergessen bekommt jedes Fahrzeug genug „Auslauf“ bei uns im Haus. SIE LIEGEN ÜBERALL HERUM! Und auch überall drin. In Schüsseln, im Getränkefach des Kühlschranks, im Wäschekorb und manchmal auch auf der schlafenden Katze!

Derweil überlege ich schon, wie unser Garten wohl betoniert aussehen würde. Das schreit ja geradezu nach einer richtigen Autosammlung auf dem Hof! 😀

Tuuut Tuuut!

 

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Meins!!!

Wer mich kennt, weiss, dass ich recht frauen-untypisch in Sachen Modeaccessoirs bin.

Meine Schuhe  lassen sich an einer Hand abzählen. Da gibts ein paar Turnschuhe, ein paar bequeme Schuhe, ein paar Pumps, Winterstiefel und Herbststiefel. Das war´s schon.

Mützen sind bei mir Fehlanzeige. Armbanduhren brauche ich nicht mehr seitdem ich ein eiFon habe. Schmuck trage ich kaum bis gar nicht und Taschen besitze ich eine Einzige und das solange, bis sie kaputt geht.

Übrigens habe ich ausschliesslich eine Handtasche, um darin Technik zu transportieren. Handy privat und Firma, USB-Ladekabel, Ladekabel für die Steckdose, Ersatzakku fürs Handy, wenn der Ehemann dabei ist, trage ich auch noch seine Technik mit mir herum.

Ab und zu verläuft sich auch mal ein Müsliriegel darin und auf Geschäftsreisen sicher auch das kleine „Schminktäschchen“.

Als der Baron auf die Welt kam, reichte eine simple Handtasche aber nicht mehr aus. Der brauchte definitiv mehr Accessoirs als die Mama. Die „Wickeltasche“ musste her. So ein großes Teil mit Millionen von Fächern und Reißverschlüssen, Wickelunterlagen und kleinen Verstecken. Und so groß!

Nun muss sie wieder weg, denn der kleine Mann braucht nicht mehr den ganzen Hausstand dabei zu haben, aber trotzdem noch wichtige Dinge wie Windeln und ein paar Kleinigkeiten. Nur wegen Windeln, möchte ich aber nicht die GAAAAANZE GROßE Wickeltasche mitnehmen.

Meine alte Handtasche kapitulierte allerdings bei dem Inhalt, welchen ich ihr zusätzlich zu meinem Kram auch noch zumuten wollte. Eine Zwischenlösung musste her. Die geläufigen Taschen, die man so findet, waren für mich nicht zufriedenstellend. Deswegen überlegte ich kurzerhand selbst, welche Taschekonfiguration (da spricht der ITler in mir) optimal wäre.

Ich skizzierte im Kopf meine „Traumtasche“. Wusste auf anhieb, was ich brauche und überlegte, wo ich denn nun MEINE Tasche herbekomme. Das Internet gibt es her! Netzwerke sind schnell geknüpft und so wurde mir Verena empfohlen, die eine Handtaschenselbernähspezialistin 😉 sein sollte. „Eine Handtasche nähen lassen? Nach meinen Vorstellungen? Also im Grunde eine native 🙂 Designertasche? Das kostet doch sicher unmengen an Pinke, Knete und Schleifen, oder?“

Verena beruhigte mich und gab mir ziemlich schnell einen Kostenvoranschlag mit dem ich mich wirklich sehr gut arrangieren konnte. Ausserdem suchte der Ehemann noch ein Weihnachtsgeschenk. Bitte! Da war es! 😉 Also Rechnung an den Ehemann! 🙂

In den nächsten Wochen tauschten Verena und ich übers soziale Netzwerk noch Details über Farbe, Formen und einige äusserst wichtige Katzeninformationen aus. 🙂 Verena ist, ebenso wie ich, ein Katzennarr. Das nutzten wir für einige Nebengepräche aus.

Von den Nähkünsten Verenas bin ich völlig fasziniert. Ja sicher, das können auch andere. Aber noch nie war ich so live dabei, wie bei ihr. Ich habe mir ihre Galerie im Internet, der schon genähten Taschen angeschaut und war überwältigt. Alles selbstgenäht?? Was man mit ein bisschen Stoff und einer Nähmaschine machen kann. Unglaublich! Ich bin in dieser Hinsicht völlig untalentiert und verbeuge mich ehrfürchtig vor diesem Können. Respekt!

Die Tasche war kurz vor Weihnachten fertig und wurde von der Handtaschennähspezialisten an mich geschickt. Ich durfte das Paket nicht öffnen, war ja ein Weihnachtsgeschenk. Aber ich wusste was drin war und mir juckten die Finger!!! So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr. Heiligabend war es dann soweit: Ich hatte MEINE Tasche in der Hand!

Sind das etwas meine Farben??? Jaaaa, das sind sie!!! 🙂

Und HIER passt das eiFon rein. Ganz genau!!!

Hinten die Baronsachen, vorne meine! *kicher*

Die Tasche ist nun voll im Einsatz und sie ist so, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Nur schade, dass ich jetzt gar keinen Grund mehr habe, weiterhin mit Verena in Kontakt zu bleiben ;). Deswegen sind mir in den letzten Wochen schon einige Add-Ons für die Tasche eingefallen, über die wir dann mal reden müssten, Verena! 😉

Verenas Blog findet ihr ürigens hier. Oder in meinem Blogroll auf der rechten Seite!

Noch nie hat mich ein Accessoir so aufgewühlt! 😀

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Neujahrs-Putz

Die Temperaturen in der Neujahrswoche erinnerten den Baron wohl an seinen ersten Frühling 2011. Deswegen ließ er sich nicht lumpen und fing mit dem Früjahrs-Neujahrsputz an. 🙂

Hier muss mal so richtig durchgesaugt werden, Leute!

Und die Treppe mach ich dabei auch gleich mit fertig! Quietscht ja alles hier.

Ich denke, wir bekommen hier einen wirklich tatkräftigen Helfer in unserem Haushalt! Bis… naja, bis er in die Pubertät kommt! 😉

 

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