Luftschlösser

Der Opa hatte vor einigen Monaten eine ganz tolle Idee. Er brachte eine Dose Seifenblasen mit. Von mir schon völlig in Vergessenheit geraten, war der Baron völlig durch den Wind, als er die kleinen und großen fliegenden Kugeln das erste Mal sah. Damals war er ganz am Anfang mit dem Krabbeln und kam kaum hinter den schwebenden Kugeln hinterher, war schnell frustriert und maulig. Somit packten wir die Seifenblasen ersteinmal beiseite.

Jetzt, wo der Baron krabbelt und bald läuft, sich seine Beweglichkeit zum damaligen Zeitpunkt nahezu potenziert hat, habe ich die Seifenblasen wieder herausgeholt und es ist der große Knaller. Er freut sich schon wahnsinnig, wenn ich die Dose hervorhole, sitzt beim Öffnen auf meinem Schoß und kann es kaum erwarten. Greift nach den Seifenblasen, will hinterher und zappelt ganz ungeduldig, wenn die nächste Ladung ausgepustet wird. Er kommt noch immer nicht hinterher, aber manchmal fange ich ihm eine Seifenblase mit dem Pusteteil und er kann sie sich ganz in Ruhe von Nahem anschauen.

Auch ich hab die Seifenblasen wiederentdeckt und freue mich auch an den tollen Effekten, die dabei im Garten entstehen.

Somit sitzen der Baron und ich manchmal eine halbe Stunde im Garten und freuen uns gegenseitig über die Luftschlösser.

 

Als nächstes werden wir die Seifenblasen selber machen, denn der Verbrauch geht langsam ins Unermessliche:

Rezept für Seifenblasen

  • 4 Esslöffel grüne Seife
  • 4 Esslöffel Glyzerin
  • 1 Liter Wasser (warm)

In dem Wasser wird die grüne Seife aufgelöst und danach das Glyzerin dazu gegeben. Vorsichtig umrühren.

 

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4 Wochen mit Papa

Unsere gemeinsame Elternzeit hat Halbzeit. Ich habe seitdem zwei Kinder hier zu Hause und der Baron einen großen Bruder. 😉 Der Papa macht häufig ganz aussergewöhnliche Dinge mit dem Baron:

Papa hat mal eben eine Rutsche ins Wohnzimmer gezaubert...

...und beide schwitzen ganz schön bei dem Auf und Ab.

Mit Papa im Garten...

...da kann der Baron gleich mal Äste mitaussortieren...

...und versuchen, die Schubkarre wegzuschieben.

Mit Brummen geht alles!

Papa macht auch mal ganz andere Fotos.

Fährt mit dem Baron auf dem Hof im Auto...

...und kann den ihn den ganzen Tag auf dem Arm tragen.

Ein HOCH auf Papa! 🙂

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Alles Bio

Heute gabs eine riesen Ladung Bio-Gemüse von Oma und Opa. Die haben nämlich einen großen Gemüsegarten mit allem was das Baronherz erfüllt. Der Baron hat beim Ernten höchstpersönlich zugeschau und Qualitätsmanagement betrieben.

Besser als Bio - Gemüse von Oma und Opa.

Zu dem Ernte-Entertainment gab es noch Tierpark-Feeling dazu. Der Hund toberte um den Baron herum, im Teich wurden die gefütterten Fische beobachtet und großzügig mit den Händen darin gepatscht und zu guter Letzt hat Opa auch noch Frösche hergezaubert. Alles ganz nah, alles zum Anfassen.

Wie vor einigen Tagen nach dem Tierparkbesuch, schlief der Baron danach ganz schnell ein.

Der Ehemann möchte jetzt auch einen Gemüsegarten. Viel Spass damit! 🙂

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Dreizehn

Ja, ich weiss. Ich wollte keine Baron-Monatsgeburtstage mehr erwähnen. Aber es fällt mir schwer. Ich lasse das mal seicht auslaufen, ohne Gratulation… 😉

  • das Racing-Car wird selbstverständlich bestiegen und rückwärts geschoben;
  • der Dino kann langsam und schnelll geschoben werden;
  • Tomate, Gurke, Flips und Ei gehen immer;
  • Ein neuer Laut „Ata“ wird häufig rausgerufen;
  • Er versteht, wenn er will, alles was wir ihm sagen;
  • Die Treppe kann rückwärts heruntergegangen werden;
  • Einige Male stand der Baron schon ohne Festhalten;
  • Eigenständiges auf den Schoß setzen bei Mama und Papa um zusammen Bücher zu lesen;
  • Lichter in sämtlichen Ausführungen sind großartig, besonders das Ein-und Ausschalten;
  • Katzen werden fasst nicht mehr gehauen sondern leicht gestreichelt;
  • Es wird alles bebrummt, was Räder hat. Autos sind sooooooo wichtig;
  • Papa wird gekitzelt;
  • Er schaut sich ganz allein Bücher an, stundenlang;
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Wenn ihr denkt, da geht nichts mehr Teil 2

Die Fortführung der Gesichtsverzerrung. Hier gehts zum Teil 1.

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Baronmahlzeit: Bananen-Muffins

Diese Muffins sind großartig, finde ich. Man kann dort ziemlich reife Bananen einrühren, die man sonst wegschmeissen würde. Ausserdem ist das Rezept ohne Zucker und somit sehr gut für unsere Kleinen. Und auch für die Großen, die die Muffins bisher auch seeeehr lecker fanden.

Das einzige Manko: In dem Rezept wird die Zutat „Selbstaufsteigendes Mehl“ verwendet (im Englischen „self-raising flour“). Dies hab ich bis jetzt noch nicht in Deutschland gefunden und mir, dank Mo´s Mama, aus London mitbringen lassen. Gewiefte Muffins-Bäcker werden aber sicherlich eine gute Mischung aus Mehl und Backpuler hierzu finden.

Die Muffins sind prima als Zwischendurchmahlzeit, zum Mitnehmen auf Reisen und Tagesausflüge. Der Baron isst ein bisschen davon, aber ist eh nicht so ein Bananenfan. Dafür Mama und Papa. 🙂

Bananen-Muffins

  • 150g Selbstaufsteigendes Mehl (self-raising flour)
  • 1/2 Tlf. Zimt
  • 60g Butter, geschmolzen
  • 4 große, sehr reife Bananen
  • 2 große Eier

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Mehl und Zimt in einer Schüssel vermengen. In einer anderen Schüssel die gematschten Bananen, die geschmolzene Butter und die Eier verrühren. Die Bananen-Mischung in das Mehl einrühren und in ein Muffinblech gleichmäßig verteilen. Ca. 15-20 minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind.

Das ist auch ein tolles Rezept für große Kinder!

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Robbe, Mufflon und Co.

Gemeinsam mit dem Baron haben wir gestern unseren ersten externen Ausflug in einen Tierpark gemacht. Anhand der zahlreichen Tiere hier auf dem Hof und bei den Nachbarn könnte man denken, dass wir genug Tierpark zu Hause haben, aber die Variationen in einem offiziellen Tierpark sind noch einmal etwas größer. 🙂

Für die ca 55 Minuten Anfahrt nutzten wir den Mittagsschlaf des Barons, so dass er ausgeschlafen ankam und den Park auch entspannt geniessen und erleben konnte. Und er war sichtlich entspannt und ausgeruht und bemerkte schon beim Aussteigen aus dem Auto, dass wir auf irgendetwas Großes los wollen.

Für den komfortablen Transport des Barons durch den Park haben wir seine Lieblingskutsche, den Fahrradanhänger, mitgenommen. Hier sitzt er frei und kann gut hinaussehen. Allerdings verweilte er größtenteils auf Papas Arm. Dort konnte er definitiv mehr sehen und sich ggf auch mal ankuscheln, wenn ihm Ziege, Affe und Co. zunahe kamen.

Wir fanden den Park sehr entspannend und angenehm. Zwar haben wir keine großen Vergleichsmöglichkeiten, aber die Zoos in Hamburg und Hannover sind dagegen Stress pur. Hier sind weniger Menschen, größere Gehege und mehr Wald. Der Park wurde von uns in ca. 2,5 Stunden durchwandert, plus eine halbe Stunde auf dem Tierpark-Spielplatz. Eine ausreichende Zeit, damit der Baron auf der Rückfahrt selig seinen Nachmittagsschlaf celebrierte.

Der Eintritt kostet 7 Euro für jeden Erwachsenen, Der Baron kam kostenfrei hinein. Es gibt Wickelmöglichkeiten im Park und der Kinderwagen kann problemlos überall mit hingeschoben werden, ausser in das Affengehege, da sollte man sein Handy auch fest in der Tasche haben, denn die Affen laufen dort frei herum, bzw. wir Parkbesucher ;).

Das einzige Bild mit Mama. Den Schwergewicht- Tragling schafft nur noch Papa dauerhaft auf den Armen zu halten.

Das erste Tier kam uns gleich entgegen. Der Baron hier fasst verstört. Ist etwas größer als eine Katze, musste er feststellen.

"Immer winken und lächeln, Männer!"

Ohne Worte 😀

Seehund

Der Ehemann: "Für solche Gelegneheiten sollte man immer ein G in der Tasche haben!"

Streichelgehege. Der Baron immer noch voll verstört, dass man hier auch anfassen darf!

Aktionstag "Mit dem Zeigefinger durch den Park" 🙂

Nak-Naks... Ähm Enten! Ganz viele!

Und hier ein ganz seltenes Tier: der Wurstwagen in der freien Wildbahn 😀

Das Affengehege, in dem wir Besucher frei herumlaufen können.

Unsere Katze im Wasser! 😉

Die Robben lassen sich mal die Sonne auf den Bauch scheinen.

Kuscheln ist hier ganz groß angesagt.

Yeah... endlich mal was für den Adrenalinspiegel!!!

Egal in welchem Zustand: Etwas mit Rädern wird "Bebrummt" vom Baron.

Das Piratenschiff wird dann im nächsten Jahr für den Baron interessant. Dann fahren wir nur noch deswegen hin. 😉

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Musikalischer Rennfahrer

Auf einem Geburtstag am Wochenende (weit weit draußen auf dem Land) ;), haben wir mal wieder das musikalische Talent unseres Baron entdeckt. Das Geburtsagskind nullte und hat sich an der Stelle nicht lumpen lassen und eine Rock `n Roll Band engagiert, für seine Gäste zu spielen. Während der Ehemann und ich schon daran dachten, noch vor der Band die Feierlichkeit zu verlassen, da die Lautstärke der spielenden Band den kleinen Baron sicher mehr als verängstigen würde,  hat dieser uns mal wieder überrascht.

Anfänglich noch etwas irritiert, hat sich der Baron nach ca. 3 Liedern als echter Rock `n Roll Fan geoutet. Wild fuchtelnd mit seinem Zeigefinger in Richtung Bühne, wollte er so nah heran, wie es nur ging. Nach einer Weile hatten wir den perfekten Platz für ihn:

Hinter der Band, im VIP-Bereich, war der optimale Platz für den Baron.

Von hier aus konnte der Baron das Schlagzeug am besten beobachten.

Im VIP-Bereich, hinter der Band, hatte der Baron die beste Sicht auf das Schlagzeug, welches ihn wirklich faszinierte. Bei dem ein oder anderen Beat am Schlagzeug knippten zwar seine Augen, aber er wollte nicht weg aus dem VIP-Bereich.

Während der Band-Pause wurde der Baron von uns mit seinem Racing-Car geschoben und wir machten das „Festival-Gelände“ unsicher. Dabei entstanden folgende Snapshots:

Ein hölzerner Trecker wurde freudestrahlend mit "Bruuuuummmm" begrüsst.

Das ultimative Gefährt auf dem Bauernhof nebenan.

"Das passt doch in unser Auto, oder Mama?"

Abschliessend können wir sagen, dass wir einen tollen Geburtstag zusammen mit dem Baron gefeiert haben. Er hat sehr lange durchgehalten. Mit seinem Racing-Car war er bei vielen Gästen ein Symphatieträger, er hat das erste Mal Spanferkel gegessen und ein weiterer Weg in Richtung Rennfahrer oder/und Schlagzeuger wurde geebnet. 🙂

 

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Bastian Balthasar Bux

Wurde ich von Christina draufgestoßen. Ist da nicht eine gewisse Ähnlickeit???

Dann werde ich jetzt mal das Buch suchen gehen. Natürlich das Original! Ich denke, Atreju, Fuchur und die Kindliche Kaiserin werden bald wieder Unterstützung in Sachen „Nichts“ brauchen.

 

Danke Christina!

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Wichtige Details

„Was wollen wir heute noch einkaufen?“, frage ich den Ehemann. „Keine Ahnung“, seine Antwort.

„Wie hiess noch die Seite, auf der wir das nächste Mal bestellen wollten?“. Schulterzucken vom Ehemann.

„Wieviel Aufschnitt haben wir noch im Kühlschrank?“, meine Frage während des Einkaufens an den Ehemann.“Weiss ich wirklich nicht, Schatz!“

Nachdem der Baron und der Ehemann heute von unserem Lieblingsgrillfleischer wiedergekommen sind, erzählte mir der Ehemann, dass der Baron gleich beim Hereinkommen ein Würstchen von dem Fleischer in der blau-weißen Mütze bekommen hat. „Blau-weiße Mütze?“, frage ich. „Ja, der mit der Mütze!“

Ich wusste nicht, dass dort jemand arbeitet, der eine Mütze trägt.

„Ja, es gibt den mit der Mütze, dann der Fleischer mit der Brille und dem Dreitage-Bart und den Grauhaarigen“, zählt der Ehemann ziemlich schnell hinereinander auf.

Das sind doch mal wichtige Details! 🙂

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