Der Opa hatte vor einigen Monaten eine ganz tolle Idee. Er brachte eine Dose Seifenblasen mit. Von mir schon völlig in Vergessenheit geraten, war der Baron völlig durch den Wind, als er die kleinen und großen fliegenden Kugeln das erste Mal sah. Damals war er ganz am Anfang mit dem Krabbeln und kam kaum hinter den schwebenden Kugeln hinterher, war schnell frustriert und maulig. Somit packten wir die Seifenblasen ersteinmal beiseite.
Jetzt, wo der Baron krabbelt und bald läuft, sich seine Beweglichkeit zum damaligen Zeitpunkt nahezu potenziert hat, habe ich die Seifenblasen wieder herausgeholt und es ist der große Knaller. Er freut sich schon wahnsinnig, wenn ich die Dose hervorhole, sitzt beim Öffnen auf meinem Schoß und kann es kaum erwarten. Greift nach den Seifenblasen, will hinterher und zappelt ganz ungeduldig, wenn die nächste Ladung ausgepustet wird. Er kommt noch immer nicht hinterher, aber manchmal fange ich ihm eine Seifenblase mit dem Pusteteil und er kann sie sich ganz in Ruhe von Nahem anschauen.
Auch ich hab die Seifenblasen wiederentdeckt und freue mich auch an den tollen Effekten, die dabei im Garten entstehen.
Somit sitzen der Baron und ich manchmal eine halbe Stunde im Garten und freuen uns gegenseitig über die Luftschlösser.
Als nächstes werden wir die Seifenblasen selber machen, denn der Verbrauch geht langsam ins Unermessliche:
Rezept für Seifenblasen
- 4 Esslöffel grüne Seife
- 4 Esslöffel Glyzerin
- 1 Liter Wasser (warm)
In dem Wasser wird die grüne Seife aufgelöst und danach das Glyzerin dazu gegeben. Vorsichtig umrühren.













































