Wenn es Nacht wird

…fällt der Baron in sein Babydasein „zurück“. Mal abgesehen von dem zwischenzeitlich etwas längerem Prozedere überhaupt erst einschlafen zu können, gibt es ab dem Zeitpunkt „Augen zu“ ganz viele Säuglingsmuster.

Wie z.B. das Nuckeln am Daumen. Tagsüber wird der Daumen nicht einmal angeschaut, geschweigedenn zur Beruhigung oder aus Langeweile benutzt. Ein Schnuller hat er nicht und wollte er auch nie. Nachts ist der Daumen aber fasst die ganze Zeit aktiv. 🙂 Bei der einen oder anderen Tiefschlafphase fällt er auch mal aus dem Mund, wird aber zeitnah wieder genutzt.

Ein immer wieder funktionierendes Einschlafritual ist das Kopf an Kopf liegen mit Mama oder Papa. Einige Male dabei tief durchatmen und vielleicht noch die Hand halten, sind seit der ersten Woche ein fasst zuverlässiger Garant zum Einschlafen.

Das Frischgezapfte braucht der Baron wirklich nur noch im Schlaf. Er merkt sofort, wenn wir ihm was anderes unterjubeln wollen. Nachts macht er dabei keine Abstriche.

Manchmal wacht er weinend auf und kann nur noch wiegend auf dem Arm beruhigt werden, schläft dabei ein und kann wieder ins Bettchen gelegt werden. Tagsüber undenkbar.

So unabhängig er am Tag von Mama und Papa ist, in den frühen Morgenstunden, zwischen 4 und 5 Uhr, wird er unruhig und schläft nur fest weiter, wenn er zwischen uns im großen Bett schlafen kann.

In dem Moment, wenn der Prinz aber die Augen am Morgen öffnet, ist der Babyzauber vorbei und wir haben einen großen, kleinen Baron, der vieles schon ganz allein machen möchte bis…

Ja, bis er abends wieder die Äuglein schliesst! 🙂

Veröffentlicht unter Der Baron, MuMi | Schreib einen Kommentar

Fuhrparkerweiterung Teil III

Der Baron steht auf Mobile, das hab ich schon frühzeitig bemerkt. Und dabei kommt die Option: „Mama, ich steh voll auf Mobile weil…”

–> “… ich schnellstmöglich ein Auto haben möchte und damit selber entscheide, wohin ich fahre” zum tragen.

In diesem Sinne hat Mama wieder etwas beklickt. Nachdem wir bei der Ticktack-Oma vom Baron feststellten, dass deren Laufhilfe auch super als Lauflernhilfe benutzt werden kann, musste ein entsprechendes Gefährt in den Baron-Fuhrpark integriert werden.

Herzlich Willkommen Dino!

Lauflerndino mit unzähligen Liedern und Geräuschen!

Dino macht bei Bewegung Geräusche und spielt Lieder, allerdings können diese auch per Knopfdruck aktiviert werden. Dies nutzt der Baro, um uns bescheidzugeben, wenn er mal irgendwo feststeckt. 🙂

Zwischenzeitlich gehts mit hoher Geschwindigkeit durchs Wohnzimmer.

Nachdem Dino bei uns angekommen ist, haben wir ein weiteres Stück „Babydasein“ aus der Wohnung „verbannt“. Das Laufgitter stand für seine Dino-Raserei viel zu häufig im Weg und wurde eh nicht mehr vom Baron benutzt und schon gar nicht gebraucht. Also „Bye Bye Laufgitter“.

Am Besten ist es jedoch, wenn Dino auf dem Rasen steht und der Baron eine Unendlichkeit auf diesem zurücklegen kann. Da kann dann auch mal die Katze verfolgt werden und kleine Versuche einen Vogel zu fangen, gestartet werden.

Hier noch ein Foto mit dem derzeit gleichwertigem und somit wichtigem Gefährt: Das Fulda-Racing-Car:

Vom Dino auf das Bobby-Car und zurück. Pit-Stop auf eine andere Art und Weise. 🙂

Als nächster Schritt ist dann `n Mopet dran, oder? 😉

Veröffentlicht unter Der Baron | 6 Kommentare

Counselor Mama

Fasst drei Wochen gemeinsame Elternzeit haben hier zu Hause wieder ein „Mama-Papa-Versorgungs-Gleichgewicht“ geschaffen. Der Baron möchte auch mal auf meinem Arm, um schnell von A zu B zu kommen, auf meinem Schoß sitzen, um ein Buch anzuschauen und auch ich bin wieder ein gerngesehener Auto-Brumm-Spielpartner.

Während Papa zwischenzeitlich besser und schneller zu Bett bringen kann, hat der Baron an Mama ganz andere Fähigkeiten entdeckt und zu schätzen gelernt.

Mama versteht nämlich seine Sprache.

Ob es seine Zeichensprache oder auch die Ansätze von Worte sind, die der Baron zwischenzeitlich herauszaubert. Mama liegt (fasst) immer richtig. Während Papa das fünfte Spielzeug herholt und der Baron immer noch den Finger in eine Richtung austreckt, hat Mama schon das gewollte Spielzeug nach dem ersten Mal gefunden.

Zeichen für Müdigkeit, Hunger und Durst werden von Mama schnell erkannt und der „Brandherd“ auf der Stelle gelöscht. In bestimmten Situation, wenn Mama und Papa neben ihm sitzen, guckt er mich an und aktiviert seine Zeichensprache. Mama reagiert und fertig! Kein langes Gequengel oder gar Geschrei.

Es scheint, als hätte Mama betazoidische Fähigkeiten! 🙂

Keine Angst: der Papa hat die oberste Herumtoben-Priorität mit höchstem Spassfaktor, was mindestens genauso wichtig ist! 🙂

Mama darf auch mit dem heissgeliebten Fulda-Racing-Car spielen!

Veröffentlicht unter Der Baron, Der Ehemann, Mama werden | 2 Kommentare

Neulich auf dem Spielplatz

Falls der heimische Hof zu langweilig wird, hat der Baron zwei Spielplätze zur Auswahl. Einen großen, gutausgebauten an einem evangelischen Kindergarten, etwa 1 Minute von hier und einen Spielplatz in einem Wohngebiet etwas weiter weg. Beide findet der Baron gut.

Als wir den Baron-Sandkasten noch nicht hatten, sind wir desöfteren zu dem Spielplatz am Kindergarten gegangen. Für ein bisschen Sandspass wollten wir nicht soweit gehen und da bot sich die kurze Strecke dorthin an.

Unser letzter besuch dort, wir spielten gerade beschaulich im Sand, der Baron war gerade mitten im Flow, kam eine Kindergartenmitarbeiterin vorbei und fragte mich, ob eines meiner Kinder denn hier im Kindergarten sei, welches ich daraufhin verneinte. Dann würde sie uns höflichst bitten, den Spielplatz zu verlassen, denn Unbefugten sei der Aufenthalt auf dem Kindergartenspielplatz verboten.

Woauf ich bemerkte, dass erstens das Tor zum Spielplatz geöffnet sei und leider auch kein Schild zu sehen ist, auf dem dieser Hinweis stehen würde. Daraufhin wurde ich dann belehrt, dass ein öffentlicher Spielplatz entsprechende Schilder aufweist und das vor diesem Spielplatz eben kein Schild zur öffentlichen Nutzung steht.

Aha!

Ich sagte ihr dann noch, dass ich den Kleinen jetzt noch 5 Minuten spielen lassen würde und dann den Spielplatz verlassen würde. Mit den Worten, dass ich das machen solle und ich nun über den Sachverhalt auf diesem Spielplatz bescheid wüsste, verliess die Mitarbeiterin des Kindergartens den Platz.

Ist das jetzt typisch Deutsch oder typisch Kirche? Oder eine gruselige Mischung daraus? Ich meine,  ich saß da mit meinem nicht mal 1jährigen Sohn ganz lieb im Sandkasten und habe mich an seiner Entwicklung gefreut. Wir waren  keine Halbstarken, die den Spielplatz verwüsteten.

Sicher wird die Kindergartenmitarbeiterin nur ihren Job gemacht haben, als sie uns des Platzes verwies. Aber wo ist denn da die vielbesagte Nächstenliebe? Alle sind vor Gott gleich? Die einen, die den Kindergarten besuchen (und Mama und Papa dafür ordentlich Geld bezahlen), sind aber gleicher und dürfen auf dem Spielplatz spielen? Interesse am Kirchennachwuchs? Nicht wirklich!

Diese Location mit der entsprechenden Situation ist mal auf meinem Notizblock notiert und wird wieder herausgeholt, wenn wir uns überlegen, den Baron in diesen Kindergarten zu bringen.

Mal sehen, vielleicht schreibe ich auch noch eine kleine Mail an die Pastorin der Kirche.

Veröffentlicht unter Der Baron, Mama werden | Schreib einen Kommentar

Nebensächlich?

Heute Morgen, als ich auf das aktuelle Datum schaute, kam es mir irgendwie bekannt, ja, sogar vertraut vor. Wer hatte doch gleich Geburtstag? Mhh, im Kalender steht nichts. Irgendein anderer wichtiger Tag? Was sagt die Zeitung? Nichts!!

Also schob ich den 30.6. mal beseite.

Bis eben, als sich mein iGoogle öffnete und mir dieses Bild ganz groß vor die Nase schob:

🙂

 

Veröffentlicht unter Der Ehemann | 2 Kommentare

Männerabend

Während die Mama in der Woche mal Ausgang hatte, haben die Männer ausgiebig das Abendbrot celebriert:

Vom Ehemann wurde reichhaltig aufgetischt...

... und großzügig von beiden verspiesen! 😉

Ich buche dann mal meinen Malediven-Urlaub. Drei bis vier Wochen sollten reichen… vorerst! 🙂

Veröffentlicht unter Der Baron, Der Ehemann | Schreib einen Kommentar

Brummmmm

Ich bin die Letzte, die männliche Stereotypen bei meinem Kind forcieren würde. Aber irgendwie ging das ganz von allein.

Angefangen hat alles vor einigen Monaten. Der Baron drehte an allen Rädern seiner Spielzeuge.

Seit einiger Zeit wird alles, was Räder hat mit einem „Bruuuuummmmmm“ vom Baron kommentiert und auf dem Boden, an der Wand, auf anderen Spielsachen, eigentlich überall, herumgeschoben.

Im Supermarkt wurde der Plastik-Auto-Einkaufswagen begrüssend angenommen und er konnte zu seinem „Brummmmm“ endlich auch das Lenkrad betätigen. Da kam ihm dann auch das, zum Geburtstag geschenkte, BobbyCar entgegen. Brummen, Lenkrad und echte Räder. Bis dahin das Höchste, was ihm passieren konnte.

Nun erfüllten wir ihm einen Traum. Der Ehemann setzte den Baron in das Baronomobil und fuhr auf dem Hof einige Meter mit ihm zusammen hin und her. Zum Schluss durfte er sogar allein am Lenkrad sitzen stehen (siehe Bilder unten). Ausgiebig wurde am Lenkrad gedreht, alle Lichter in der Armatur begutachtet und das „Bruuummm“ bis zum Exzess geblubbert.

Wird er doch Formel 1 Fahrer? 🙂

Veröffentlicht unter Der Baron, Der Ehemann | 4 Kommentare

Baronmahlzeit: Bauernfrühstück

Oder auch Omlette, oder Fittata, oder oder oder!

Bauernfrühstück

  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Eier
  • 1 Tlf. Milch
  • ein bisschen Petersilie
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • + Reste von gestern oder Zutaten, die ihr mögt

Kartoffeln kochen und abkühlen lassen. Danach kleinschneiden. Den Ofen oder Grill vorheizen. Eier Schlagen und die Milch hinzufügen. Die Petersilie und den Pfeffer einrühren. Pfanne erhitzen und die Zwiebeln anbraten, den Knoblauch danach mit hinzufügen.Die geschnittenen Kartoffel zu den Zwiebeln hinzufügen und diese ein paar Mal wenden. Die Eiern und den Rest der Zutaten darübergeben und rühren, damit alles von den Eiern bedeckt ist. Das Kartoffel-Eier-Gemisch für einige Minuten in den Backofen geben, bis das Rührei ein bisschen braun wird. Vor dem Backen kann man noch etwas geriebenen Käse über das Essen geben.

Nicht, dass wir Bauernfrühstück nicht kennen würden, aber das ist ein ganz leckeres Rezept und hat uns allen seeehr gut geschmeckt. Schinkenwürfel für den Ehemann und halbierte Cherrytomaten für den Baron haben wir uns als Zutaten ausgesucht. Ich hatte für mich Krabben, aber die hab ich rausgelassen. Wäre zu dominant gewesen. Toll wäre auch Ziegenkäse dazu gewesen. Rezept kann also individuell ausgebaut werden.

Auch hier habe ich keine Gewürze mehr weggelassen. Etwas Salz und ein bisschen pflanzliches Fleischgewürz haben das Essen wirklich sehr lecker gemacht.

Der Baron hat ordentlich zugegriffen und war danach pappsatt.

Veröffentlicht unter Der Baron, lekka essen | Schreib einen Kommentar

Ich will Feuerwehrmann werden…

Am Wochenende war bei uns im Ort Feuerwehrfest und da der Ehemann auf jeden Fall wieder Kindheitserinnerungen aufleben lassen und diese dem Baron weitergeben wollte, sind wir zum Feuerwehr-Umzug im Ort dabeigewesen und haben uns danach die Feuerwehreinsatzwagen genauer angesehen. Während der Baron und der Ehemann leuchtende Augen beim Anblick der roten Löschfahrzeuge bekamen, fotografierte ich die beiden Herren vor den unterschiedlichen Feuerwehrautos. 🙂

So eine Feuerwehr hat soooooo viele tolle Lichter!!

Allein schafft der Baron es noch nicht dort hoch!

Mal gucken ob keiner guckt...

... und hoch die Leiter!

 

Veröffentlicht unter Der Baron, Der Ehemann | Ein Kommentar

Baronmahlzeit: Maiskolben

Wir haben uns totgelacht.

Im Zuge unserer immerwährender Rezepttests von „Baby-led-weaning“ gab es in der letzten Wochen den simplen Versuch, dem Baron einen GANZEN Maiskolben zu kredenzen. JA, EINEN GANZEN!!!

Schon das Buch sagt dazu, dass die Eltern gespannt sein dürfen, wie das Kind an dieses riesen Stück Mais herandgeht. Mit ein bisschen Butter bestrichen legten wir nun also dieses „Gerät“ auf den Baronteller und warteten gespannt. Mit großen Augen sah er den Maiskolben an und wusste tatsächlich nicht wo er anfangen sollten. Auch nachdem der Ehemann und ich jeweils einen Maiskolben in die Hand nahmen und ihm die Technik vormachten, traute er sich nicht an das gelbe Teil. Schob es hin und her, drückte den Finger hinein und machte weitere Nahrungsmittelchecks.

Nichts zu machen. Er liess den Maiskolben nach einiger Zeit links liegen und orientierte sich an Fleisch und Gemüse.

Erst als wir ihm die kleinen Maiskörner aus dem Kolben herauspickten, aß er sie und das dann sogar sehr gerne.

Falls ihr eurem Kind so eine kulinarische Herausforderung präsentiert, höre ich gerne, wie dieses an das Projekt „Maiskolben“ herangegangen ist.

Schreibt mir, ich bin sehr gespannt!

Veröffentlicht unter Der Baron, lekka essen | Schreib einen Kommentar