Gross, größer, unsere Kinder

Schon der Baron legte damals mit knapp 3900g bei der Geburt nicht wenig an Gewicht vor. Der Auserwählte toppte dies noch mit fasst 4500g. Das hohe Gewicht zieht sich bei beiden wie ein roter Faden. Beide waren in den ersten Monaten sehr hungrig und tranken (trinken) bis zu 1,3l Milch pro Tag. Dann gibt es den Größenschub.

Beide sind aber auch sehr kräftig oder wie unser Kinderarzt sagt: „Sie haben einen guten Muskeltonus.“ Nicht dick aber breit und groß gewachsen. Der Baron mit seinen 2,5 Jahren läuft mit Schuhgröße 26 und Kleidergröße 104 durch die Welt. Der Auserwählte trägt zum Teil, mit seinen 3 Monaten, Kleidergröße 74. Es verwirrt mich regelmäßig, dass auf den Bodies und den Hosen bei der Größe immer wieder „6-9Monaten“ draufsteht.

Während die Windelgröße beim Baron mit seinem zweiten Geburtstag bei 5+ stehengeblieben ist, sind wir beim kleinen Neo nun zu Windelgröße 4 aufgestiegen. Und sowieso mussten wir jetzt mehrere Maßnahmen ergreifen, dass der Kleinste wieder überall hineinpasst. Ins Babybay passt er schon lange nicht mehr und schläft eh lieber neben Mama im großen Bett, die Säuglingseinsätze in der Autoschale mussten raus und nun haben wir auch noch die Babywanne im Kinderwagen entfernen müssen. Der Auserwählte kam mit seinen Füßen schon ganz unten an. Als nächstes wird der Wipper dran glauben müssen, denn dieser ist, wie ich gerade gelesen habe, nur für Kinder bis 9kg zugelassen. Der Auserwählte wiegt derzeit um 8,5kg. Eine Frage der Zeit!

Und wenn ich dann die kleine Jule, Neles 3 Wochen alte kleine Schwester, sehe bin ich immer wieder überrascht, wie klein doch so Babies sein können. 🙂 Jule wog bei der Geburt 3300g. War also 1kg leichter als der Auserwählte bei der Geburt.

Nun sieht die ganze Sache so aus:

Der Auserwählte mit 3 Monaten und die kleine Jule mit 3 Wochen.

Der Auserwählte mit 3 Monaten und die kleine Jule mit 3 Wochen.

Spannend wird es Anfang Februar. Dann hat der Auserwählte die U4 und wir bekommen wieder offizelle Gewichts- und Größenangaben. Bis dahin wühle ich weiter in den 74er Kisten herum und hole schon mal die 80er Klamottenkisten raus. Sicher ist sicher! 🙂

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☼ 3 Monate ☼

Oh ja, schon 3 Monate alt, der kleine Auserwählte.

Im Moment ist er 65cm groß und 8600g schwer. Somit habe ich schon mal Konfektionsgröße 74! rausgelegt, alles andere wird knapp.

Unser kleiner Neo quatscht weiterhin vergnügt in die Welt hinein und freut sich über jeden, der ihn dabei tatkräftig unterstützt.

Ausserdem ist er nun endlich auch beim Baron als vollwertiges Familienmitglied angekommen. Er wird großzügig von ihm angegrinst und lächelt den großen Bruder über beide Ohren zurück an. Gerne auch mit einem herzlichen „Hallooooooo“ direkt über seinem Gesicht. 🙂

Der Auserwählte liebt seine gelbe Stofftierente, welche täglich mit energischem Zappeln begrüsst wird, schläft am liebsten in Papas Armen ein und lässt sich gerne herumtragen und entdeckt so die Welt mit großen Augen.

3monate

Happy 3-monthsary! 😉

Schnuller wird nicht gern genommen, aber wenn DIE Maus drauf ist, kann auch er sich mal dazu überwinden. :)

Schnuller wird nicht gern genommen, aber wenn DIE Maus drauf ist, kann auch er sich mal dazu überwinden. 🙂

 

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Zweitausendzwölf

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
10! Wir haben schon am Anfang des Jahres erfahren, dass wir wieder Nachwuchs erwarten. Ich liebe die Zeit der Schwangerschaft, auch wenn sie zum Schluss diesmal etwas anstrengend wurde. Ich bin immer wieder überwältigt von dem Zauber der Geburt und natürlich auch der Anstrengung und dem Kraftwaufwand. Und nach all dem ein kleines Lebewesen im Arm zu halten und es entwickeln zu sehen, ist das Allergrößte. All das ist im letzten Jahr passiert!!

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen, zuuuuuuuuuugenommen ;), abgenommen und wieder zugenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich!

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich kann immer noch ohne Sehhilfe mein Leben bestreiten! :)

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger!

6. Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch Elternzeit.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Gleichbleibend. Statt Spielzeuge mussten noch mal wieder einige Babyklamotten gekauft werden, da der Baron und der Auserwählte in unterschiedlichen Jahreszeiten geboren wurden. Ausserdem durften zum Ende des Jahres beide Autos in die Werkstatt. 🙁

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einen Kinderwagen! Zur Geburt.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger! Schwerer Bauch hat mich kaptulieren lassen. Und während der Elternzeit des Ehemanns war er mit den Kiddies häufiger allein draussen unterwegs, damit ich schnell im Haushalt wirbeln kann.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Seitdem der Baron zur Tagesmutter geht, sind wir alle mindestens einmal im Monat erkältet. Leider hat es uns auch mit Magen-Darm mehrere Male erwischt. 🙁

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Magen-Darm eine Woche nach der Geburt. Ich habe zwei Wochen damit verbracht und damit hat sich die Muttermilch verabschiedet. Das war gaaaanz schlimm für mich.

12. Der hirnrissigste Plan?
Weniger Plan, mehr eine Idee: Ich dachte mir, dass ich zwischen Ende Elternzeit Mitte Juni und Beginn Mutterschutz Mitte August vielleicht noch mal 4-5 Wochen arbeiten gehen könnte. Muhaha… zum Glück hab ich es nicht gemacht. Ich konnte mich selbst nicht mehr tragen. 🙂

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Die Geburt auf normalem Wege durchzuziehen! Mit fasst 4500g-Baby gibt es sicher einige Frauen, die einen Kaiserschnitt vorgezogen hätten.

14. Die teuerste Anschaffung?
Ein neuer Motor für den Smart! 🙁

15. Das leckerste Essen?
Ente, Rotkohl und Kroketten!

16. Das beeindruckendste Buch?
„Oje, ich wachse“. Immer wieder erstaunlich, wie die Baby-Schübe beschrieben sind und wie sie passen.

17. Der ergreifendste Film?
Tatsächlich habe ich dieses Jahr aufgeholt und sehr viele Filme aus dem Jahr 2010 und 2011 geschaut. Aber keiner von denen war wirklich ergreifend. Sonst hätte ich mir das sicher gemerkt. 🙂

18. Die beste CD?
Ich höre den ganzen Tag Radio.

19. Das schönste Konzert?
Es bleibt dabei, wir sprechen mal später darüber. 🙂

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie. Und Nele und Neles Mama! 🙂

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
U.a. mit meinem Bruder (Daja). Der hat mich im Mutterschutz so richtig unterstützt und sich gut um den Baron gekümmert!

22. Zum ersten Mal getan?
Für eine kurze Zeit erfolgreich gestillt.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Ein Baby im Arm gehalten.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Verstopfte Nasen bei allen Familienmitgliedern, Magen-Darm-Infekte und die Reparaturen unserer Autos.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Den Baron windelfrei zu bekommen. Wir arbeiten dran! 😉

26. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein gesundes und kräftiges Baby!

27. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?                                                  Hebamme im Kreißsaal: „Hier, jetzt kannst du ihn nehmen!“

28. Dein Wort des Jahres?

Bushaltestelle! Konnte der Baron von Anfang an 1A ausprechen. 🙂

29. Dein Unwort des Jahres?
Geburtseinleitung

30. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Ich schaue überalle mal rein, aber komme kaum dazu, intensiv zu lesen. Schaffe es nicht einmal, meinen eigenen regelmäßig zu schreiben.

31. Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Gesunde Kinder! Bitte!

 

Jahresrückblick 2011
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Kindergesichter

Weit weg von Markenkosum, Geschenkeschlachten und Umtauschwahn, finde ich strahlende Kinderaugen, die in die Wohnstube eintreten und einen leuchtenden Weihnachtsbaum mit vielen Geschenken darunter vorfinden, einfach toll.

Beim Baron hatten wir diesen Effekt sogar schon, als wir den Weihnachtsbaum einige Stunden vor der Bescherung schmückten:

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Hier noch ein Fragezeichen im Gesicht: „Was solln wir denn damit?“

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Ahaaaaa…

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Zum Schluss dann aber doch der bewundernde Blick aufwärts…

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Old friend happy apple

Mit dem Babyspielzeug wiederentdeckt und kaum aus den Händen zu bekommen:

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Schneedessert

Für den Baron zur Zeit das Größte: Orangenschnee!

Eine kleine Schüssel mit sauberem Schnee befüllen, einige ml Orangensaft hinzugeben und alles umrühren. Löffeln in die Hand geben und schon hat man den glücklichsten und strahlensten Baron aller Zeiten.

🙂

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Kein Bock

Auch wenn der Ehemann derzeit zu Hause ist: es bleibt wenig Zeit für große Projekte hier zu Hause. Neben dem Knusperhäusschen wollte ich aber auf jeden Fall mit dem Baron Kekse backen. Voll motiviert machte ich mich an einen simplen Mürbeteig, stellte eine kleine Backecke zusammen, auf der der Baron und ich ganz gemütlich Plätzchen ausstechen und dekorieren konnten.

Nix da! Nichts für den Baron. Trotz Puzzleerfahrung war er extrem ungeduldig. Das Ausstechen nahm er nur halbherzig an und ansonsten war die ganze Aktion für ihn eh unnötig. Kekse gibts doch auch in der Tüte. Geht schneller, Mama! 😉

Frustriert brach ich (und wahrscheinlich auch der Baron) das Keksebacken nach einer Ausstechrunde ab:

Einen Tag später punktete allerdings der Ehemann mit Knetmasse und vielen Ausstechförmchen, Plastikmessern, Knetmaschine und Co. Beide kneteten, rollten und quetschten die weiche Masse fasst 2 Stunden lang. Ich hörte einen quietschvergnügten Baron, der ebensolche Laute von sich gab.

Vielleicht erzählt der Kleine mir irgendwann mal, was an der Aktion „Kekse backen“ falsch war. 🙂

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The chosen one & friends

Noch gibt es keine Krabbelgruppe für den Auserwählten. Mama hat sich da mal etwas einfallen lassen 😀 :

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★ 2,5 ★

Der kleine Baron hat viel geschafft bis hierhin. 2 Jahre und 6 Monate ist er nun und kann schon eine nicht unbeachtliche Anzahl von Erlebnissen aufweisen. Alle hier im Blog nachzulesen, natürlich. 🙂

Für mich ist es am spannensten zu sehen (und zu hören), wie selbstständig der Kleine wird und geworden ist. Die Gedanken sind frei bei ihm und es gibt immer wieder Überraschendes von ihm. Es wird einfach nicht langweilig.

Toll ist, dass er sich sehr gut bei der Tagesmutter eingelebt hat. Er freut sich auf seine Kumpels, celebriert den Abschied von uns am Fenster mit Freude und Spass und lässt sich gerne auch von der Tagesmutter mal trösten. Allgemein ist der kleine Baron offener gegenüber Bekannten und Verwandten geworden. Am Besten, sie spielen mit ihm Autos, dann ist der Tag gerettet.

Das ist auch schon das Stichwort: Autos. Für ihn im Moment das Leben. Es ist völlig egal, wie alt das Auto ist, welches er aus seinen Kisten zieht: verschrammt, fehlende Teile, Totalschaden. Alle werden liebevoll bespielt und über den Strassenteppich gezogen.

Er hat einen definiven Hang zur Logik und Sachlichkeit. Puzzle und Memory-Spiele überwiegen in seiner Spielleidenschaft. Herausfordernde Logikspiele werden auf dem iPad mit Hingabe gespielt.

Er hat aber auch sehr sensible Seiten. Ihn nehmen Situationen sehr mit, bei denen etwas verloren oder kaputt geht. Wie damals seine Mütze! Noch heute kommt bei dem Wort „Mütze“ auch gerne sein Kommentar „Julians Mütze ins Wasser gefallen!“ Das Ganze wird meist mit feuchten Augen gesagt.

Mit ca. 92cm Körpergröße und 15,6kg gehört er zu den Größeren seiner Klasse. Wir pendeln bei Kleidergröße 104 und 110. Mit Schuhgröße 25/26 lebt er auf großem Fuss. 🙂

Das Größerwerden nimmt seinen Lauf und ist unaufhörlich. Schon in einem halben Jahr haben wir hier ein Kindergartenkind. Und wer weiss, ob er bis dahin nicht doch seinen Führerschein gemacht hat. 🙂

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4 Wochen mit Papa II

Letzte Woche war des Ehemanns Halbzeit in seiner Elternzeit. Kurzfistig nach der Geburt des Auserwählten entschieden wir uns, die 2 Monate noch dieses Jahr zu nehmen.

Somit fielen die beiden Monate in den November und in den Dezember und wir dachten, dass diese Zeit sicher nicht so spannend wird, wie die Elternzeit 2011. Denn das Wetter in unseren Gefilden ist in dieser Zeit meist nicht sehr ansprechend. Regnerisch, dunkel und kalt. Und auf Dauer fehlen dann einfach die Ideen für Aktivitäten mit der ganzen Familie.

Während wir anfänglich noch viel mit der Eingewöhnung des Auserwählten zu tun hatten, kam es pünktlich zum zweiten Monatsgeburtstag des kleinen Neo zur winterlichen, weißen Decke draussen.

Schneeanzug an, Schlitten raus und los!

Oder Papa dabei helfen einen Schneemann zu bauen:

…und ein Iglu :):

Auch der Auserwählte profitiert von der Elternzeit des Ehemanns:

– tägliche, ausgiebige Sportübungen auf der Matte (Arme hoch und Arme runter, laufen laufen laufen laufen);

– die wärmsten Arme, auf denen man allabendlich einschlafen kann;

– fasst durchgängiges Tragen auf dem Arm (ich schaffe mal 5 Minuten, dann kapituliere ich meist;));

– Mimik und Gestik, die nur ein Papa beibringen kann ;);

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