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To go
Guten Service finde ich ja klasse. Somit schätze ich es sehr, wenn an der Fleischtheke an den jungen Nachwuchs gedacht wird und dieser dann mit einem Würstchen versorgt wird. 🙂 Der Baron grinst, muffelt zufrieden das Würstchen und Mama hat noch mal 2-3 Minuten zum Fleischaussuchen.
Bei unserem Lieblingsfleischer gibt es sogar zwei Würstchen, weil der Kleine so einen großen Hunger hat und das Würstchen meist bis zur Kasse schon aufgegessen wurde. Ausserdem sieht er so verhungert aus, sagt der Fleischer! 😉 Die zweite Wurst hat er dann bis zur Ausgangstür weg. Das sind insgesamt keine 1,5 Minuten, in denen er zwei Würstchen in sich reindrückt. Und das tut er tatsächlich. Quer hat so eine Wurst einen wahnsinnigen Platz im Mund. 😉
Aber es gibt nicht nur an der Wursttheke etwas „in die Hand“. An der Käsetheke mal ein Stück Käse, auf dem Markt an der Fischbude nen „Krabbenlolli“ und sogar in unserer Apotheke gibt es, neben den bekannten Traubenzucker, auch mal ein kleines Holztier als kleine Gabe.
Der Baron ist auch schon soweit trainiert, dass er an jeder Theke, oder was danach ausschaut, den dahinterstehenden Dienstleister mit seinem Hypnoseblick anschaut und solange wartet, bis dieser endlich reagiert.
Ich sollte ihn demnächst mal mit zur Bank nehmen. Vielleicht bekommt er den einen oder anderen Schein in die Hand gedrückt! 🙂
Alte Bekannte
Seit zwei Tagen sind sie wieder da:
- Thymian-Angelika Öl
- Engelwurzsalbe
- Nasensauger
- Natriumchlorid
- und die ein oder anderen Nasentropfen
Richtig, ein Schnupfen hat den Baron erfasst und er ist die ersten Tage gar nicht so entspannt damit umgegangen. Als er merkte, dass sich die Nase langsam verschnupfte und er nicht mehr so atmen konnte, wie er wollte, hat er fasst eine Stunde lang geschrien und sich dagegen gewehrt. Das habe ich das letzte Mal bei ihm mit 3 oder 4 Monaten erlebt.
Ihn beruhigen ging nur mit stundenlangem durch die Gegend tragen, wie ich es schon einmal, in jungen Jahren 😉 des Barons machte.
Nun beginnt sie also wieder, die Schnief- und Schnupfzeit! 🙁
Selbstgespräche
Es kommt selten vor, dass ich allein mit dem Auto unterwegs bin. Meist sitzt der Baron auf dem Rücksitz und zeigt mit dem Finger in die Welt hinein. Mein Job ist es dabei, ihm die Welt zu erläutern, klar!
Wenn der Baron mal ruhig ist, dann verüße ich ihm die Fahrt mit kleinen Beigeräuschen, wie „Bruuuuummmm“, wenns mal etwas schneller geht. „Quuuieeetsch“ wenns um die Kurve geht oder mit den einen oder anderen Tierlauten, der Tiere, die ich gerade so links und rechts aufspüre.
Wenn ich allein fahre, brauche ich natürlich die Laute und Geräusche nicht zu machen… Oder?
Denkste! Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass ich, auch ohne Anwesenheit des Barons, die entsprechenden Laute von mir gebe. Und nicht nur während Autofahrten. Ich kommentiere meinen ganzen Tag! Im Bad, im Keller, beim Kochen, im Garten.
Wer also für seinen Tag noch ein paar Geräusche braucht, kontaktiert mich einfach! 🙂
Happy Apple in my arms
The last Sunday was a great day. Grandpa, Grandma and baron´s aunt went to saw the little man and brought some gifts. Grandma brought some nice and warming socks for the next winter and the aunt commited a little parcel to the baron. This parcel came from a place far away from here: Scottland!
The parcel was packed very good and after some layer paper we reached the content:
A HAPPY APPLE
The baron started to smile and took the red apple into his arms. The last time, he had some fun with this little apple, was some months ago.
Dear Frank! Thank you very, very much for this great gift. The baron is very happy about it and his parents too, because we were searching so long for this apple. We are sending a big hug from the hole family and a long „giiiiiiiii“ from the little baron to you. 🙂
Eine Ära geht zu Ende
Schweren Herzens war es pünktlich zum 15. Monatsgeburtstag soweit:
Der Baron bekam das letzte Mal das Frischgezapfte!
Schon viele Tage vorher war mir bewusst, dass wir auf das Ende der Muttermilchversorgung zusteuern. Der Kleine trank fleissig tagsüber Wasser und nahm Abends vor dem Schlafengehen eine Flasche Vollmilch zu sich. Problemlos!
Morgens hab ich es mir nicht nehmen lassen, ihn dann noch mit einer winzigen Portion Muttermilch zu versorgen. Ein Minimum, wenn man die komplette Flüssigkeitsmenge des Kleinen über den Tag verteilt sieht.
Als ich dann an dem besagten Morgen sah, dass er Vollmilch, Wasser und Muttermilch hintereinander wegtrank, ohne einen Unterschied dabei zu machen, war für mich klar, dass er das Frischgezapfte nicht mehr braucht. Der Aufwand für ein bisschen MuMi ist eindeutig zu groß gewesen, um weiterzumachen.
Tränen flossen in Bächen an meinemGesicht herunter, als ich ihm das letzte Mal die Flasche Muttermilch hielt, da ich wusste, dass er nie wieder den Geschmack der süßen Milch bekommen wird. Sicher wird es ihn nicht ansatzweise so beschäftigt haben wie mich, was auch gut so ist.
Knapp 6 kg Körpergewicht hat der Baron allein durch die Muttermilch nach der Geburt dazubekommen. In Hochphasen hat er 1,5 Liter pro Tag davon getrunken. Wir haben Hautprobleme damit behoben, die verschnupfte Nase damit frei bekommen und den ein oder anderen Plantschtag in der Badewanne mit Muttermilch veredelt. In Krankenzeiten, gerade bei Magen-Darm-Infektionen, konnte er uneingeschränkt die gute MuMi bekommen.
Sie war uns ein sehr guter Begleiter, flexibel und immer da.
Auch wenn die 15 Monate Abpumpen für mich mit viel Stress, Druck und Schlafmangel begleitet waren, die zeitliche Einschränkung im ersten halben Jahr dramatisch war, mein Körper mir schon vor vielen Monaten gesagt hat, dass nichts mehr geht und der Baron häufig unersättlich war, werde ich dieses Opfer für jedes meiner Kinder wieder bringen.
Ich wünsche mir allerdings, dass meine Kinder, die nach dem Baron geboren werden, mit dem Vollprogramm „Stillen“ versorgt werden konnen.
Nachdem sich in einigen Tagen meine Trauer über den Abschied der kostbarsten Flüssigkeit der Welt gelegt hat, werde ich dann auch endlich meine neue Freiheit geniessen können. Schon jetzt merke ich, wie der Tag entspannter abläuft. Ich packe den Baron ein und wir fahren einfach drauf los. Abends gibt es wieder freie Zeit, Schlaf wird nachgeholt und der Baron profitiert nun von einer energiereichen und spontanen Mama.
Eine Ära geht zu Ende, eine Neue beginnt!
Auf Wiedersehen Muttermilch, bis zum nächsten Mal!
Perfekte Heilung
Heute ein großes Lob von der Uniklinik Ärztin bekommen. Die Haut des Barons ist 1A geheilt und Mama und Papa haben die Wunden sehr gut versorgt. Es gibt nun keine Einschränkungen mehr für den Baron.
Wir sind seeeehr froh!!
Danke an alle, die dem Baron Besserungswünsche zukommen haben lassen, Nele und Neles Eltern für den Besuch im Krankenhaus und Mo`s Mama für die homoöpathische Hilfestellung!
Hiermit schicke ich einen Wunsch ans Universum: Bitte keinen Unfall mehr für die nächsten, sagen wir mal, 50 Jahre! 🙂
Zahnputztraining
Vom ersten Zahn an sollte ein Kind die Zähne putzen. Mit ca. 8 Monaten haben wir das mit einer kleinen Silikonbürste gemacht, welches der Baron anfänglich ganz gut fand. Nach einiger Zeit hatte er überhaupt keine Lust mehr, sich im Gesicht herumfingern zu lassen.
Ganz nach dem Motto: „An apple a day, keeps the doctor away“, knabberte er dann täglich an einem ganzen Apfel herum, was ich für die ersten Zähnchen erstmal für ausreichend empfand.
Nun wurde es langsam an der Zeit, den kleinen Mann ans eigenständige Zähneputzen heranzuführen.
Zahnputztraining Tag 1: Anschaffung einer Baronzahnbürste, eines Baronzahnputzbechers und einer Baronzahnpasta; Umbauten im Bad, damit der Baron an das Waschbecken herankommt; die neuen Utensilien wurden ihm ausführlich erläutert und der Zahnputzprozess theoretisch und praktisch erklärt; erste Putzversuche des Barons mit der Zahnbürste an den Haaren, dem Schrank und des Waschbeckens; die Zähne wurden vernachlässig!
Zahnputztraining Tag 2: Zielstrebig wurde die Zahnbürste in die Hand genommen; Wieder wurden Haare und Schrank damit geputzt; Der Zahnputzbecher wurde mehrmals mit Wasser gefüllt und wieder ausgekippt; Mamas Zähne wurden begutachtet;
Zahnputztraining Tag 3: Auf die Zahnbürste wurde nun leckere Zahnpasta drapiert; Mmmhhh, die ist lecker :); Erste Putzbewegungen im Mund; Der laufende Wasserhahn ist noch immer interessanter;
Zahnputztraining Tag 4: Die Zahnbürste wird sofort vom Waschbecken heruntergeschmissen und der Waschbeckenstöpsel geschlossen; Eine suuuper Pfütze entsthet, in der der Baron wie wild herumpatscht; Klamottenwechsel!
Zahnputztraining Tag 5: Alle Zahnputzutensilien werden heruntergeschmissen!
Wir bleiben dran! 🙂
Skandinavisch
Unser Schwedenhäusschen!
Den Elch und einen passenden Fjord habe ich zum nächsten Frühjahr als Grundstückdeko bestellt! 😉








