Nicht nur ehrlich sondern auch achtsam

Wir haben vor 7 Tagen das Schnullerband vom Baron auf einem Spaziergang verloren.

Nicht, dass der Baron auf einmal einen Schnuller braucht, aber das kleine Holzbändchen mit Clip ist für ihn ein supertolles Lutschspielzeug. Besonders der Metallclip wird ausgiebig mit der Zunge ertastet. Diese Holzkette ist in der Babyschale, im Kinderwagen und im Babyrucksack ein treuer Begleiter gewesen… bis Sonntag vor 7 Tagen.

Ich bin noch ein ganze Stück wieder zurückgegangen, aber habe es nicht wiedergefunden. Bei unserem heutigen Spaziergang kam der Ehemann auf die Idee, den Weg andersherum zu gehen, um noch einmal nach der Holzkette zu schauen. Gute Idee!

Wir hatten Glück und haben die Schnullerkette tatsächlich auf einem stark frequentierten Spazierweg am See wiedergefunden. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei, dass die Kette von einem sehr umsichtigen Spaziergänger an den an der Seite befindlichen Zaun geclippt wurde und nicht im Dreck liegen gelassen wurde. Respekt und vielen Dank!

Doppelt Glück gehabt!

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Rückrufaktion „BOON“

Nachdem ein aufmerksamer Leser mir bewusst gemacht hat, wie ich meinen Sohn unter anderem nenne, habe ich einige Artikel korrigieren müssen.

Das Wort „boon“ habe ich im Zusammenhang des freundlichen und liebenswerten Wesens des Barons benutzt. Boon heisst übersetzt „freundlich“, „nett“, wenn man in entsprechende Wörterbücher und Online-Übersetzungen hineinschaut.

ABER: Boon ist auch ein moderner und durchaus geläufiger Ausdruck im Online-Gaming für Anfänger. Hier einige Begriffserklärungen:

„Boon hat eine ähnliche Bedeutung wie Noob oder Newbie und kann auf
Personen bezogen werden die sich bei etwas schlecht anstellen.
In der Computer- bzw. Gamingsprache steht es für einen Anfänger der
schlecht spielt.“

„ein Neuling, meist bei Online-Spielen, der als lernunwillig erscheint
(invertierte Variante von Noob)“

Das war natürlich nicht meine Interpretation. Aber denken wir einige Jahre weiter. Der Baron, vielleicht großer Anführer einer Gilde oder eines Clans 😉 und in Mamas Blog findet ein listiger Nachtelf-Irokese den Boon-Baron. Der Baron wird vom Trohn gestürzt, und seines Lebens nicht mehr glücklich. Schuld ist die Mama, nur wegen eines misinterpretierten Wortes.

Die Onlinewelt dominiert und dem füge ich mich als kleines Licht im www. Deswegen habe ich alle Posts mit „boon“ durch „benign“ ersetzt, welches auch freundlich, nett, zuvorkommed bedeutet, sich allerdings vom Wortklang nicht ganz so schön anhört. Für meinen Sohn tue ich dies aber sehr gerne! 🙂

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Streber oder Angeber??

Unser Kinderarzt macht zwischen den einzelnen U`s noch Termine. Hier werden meist anliegende Fragen geklärt, das Kind noch einmal gewogen und gemessen, Bewegungscheck gemacht, abgehört und Tips auf homoöpathischer Basis gegeben. Ich persönlich finde das eine gute Idee mit den Zwischenterminen.

Besonders schätze ich unseren Kinderarzt aber, weil er nicht einer von den Mainstream-Kinderärzten ist. Er ist zwar ausgebildeter Schulmediziner aber arbeitet größtenteils mit Homoöpathie. Kennt sich gut mit modernen Erziehungsmethoden aus und ist gegen die pauschale „Impfhysterie“. Letzteres war für mich eine wichtige Eigenschaft, da ich meinem Neugeborenen keine 5 oder 6-Fach-Impfung antun wollte. Von ihm bekamen wir dazu notwendige Informationen, Statistiken, eigene Ausarbeitungen zum Thema Impfung.

Dass er regelmäßig von seinen eigenen drei Kindern erzählt, macht ihn zusätzlich sympathisch. 🙂

Diese Woche, pünktlich zum 9 monatigen des Barons, hatten wir wieder einen dieser Termine. Gewogen, gemessen und für gesund befunden, der kleine Baron.

Gewicht: 10,25kg Größe: 74cm (passt das nächste Mal nicht mehr in die Säuglingswaage hinein, die nur bis 75cm geht)

Der Kinderarzt ist regelmäßig fasziniert von der Größe des „kleinen“ Barons und freute sich auch diesmal, dass er ein quietschfideles Kind ist. Das Mundstäbchen wurde ausgiebig angelutscht und das Stethoskop (in rot) begutachtet, der Kinderarzt und Assistentin angegrinst. Ausserdem hat der Baron unaufgefordert eines seiner neuen Errungenschaften vorgeführt: Er hat sich (nebenher), in den Stand hochgezogen. Was, laut Kinderarzt, genauso wie das Krabbeln, in dem Alter noch gar nicht erwartet wird. Der Baron glänzte also auf ganzer Linie.

Gerade großen Babies, wie dem Baron, werden solchen Dinge meist nicht ausreichend gewürdigt, da durch die Größe meist immer gedacht wird, dass das Kind ja nun lange schon krabbeln, stehen, laufen, sprechen etc. müsste. Bei kleineren Babies wird meist alles toll gefunden, was neu errungen wurde.

Motivierend für uns Eltern bei den Terminen: Auch wir werden entsprechend mit in die „Bewertung“ des Kinderarztes einbezogen. Was bedeutet, dass unser Kinderarzt einer der wenigen Menschen in unserem Umkreis ist, der uns auch lobt und uns mehrmals sagt, dass wir einen großartigen Job als Eltern machen und der Baron froh sein kann, uns als Mama und Papa zu haben. Hört man als Eltern ja leider viel zu wenig. Meist wird ja alles in Frage gestellt, was die jungen Eltern machen. „Was? Er isst immer noch nicht?“ „Wie? Ihr habt ihn nicht geimpft?“ „Passt auf, dass ihr ihn nicht verwöhnt!“

Gut gelaunt sind wir mit unserem gesunden, freundlichen und gut-entwickelten Sohn nach Hause gefahren.

Er ist und bleibt der BENIGN BARON! 🙂

Man beachte den skeptischen Blick der Katze. 🙂

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Käptn Schoko

Bisher habe ich für den Baron alles vermieden, was Zucker beinhaltet. Dies ist mir sehr gut gelungen… Bis zum heutigen Tage.

Das Krabbeln verschafft ihm ungeahnte Möglichkeiten und Kräfte. Während unseres gemeinsamen Frühstücks auf der Krabbeldecke (ich aß ein Nutella Toast – Natürlich) kam mir der Baron krabbelnderweise auf den Schoß und machte den Mund auf. ??? Freiwillig Mund auf??? Das willst du haben?? Nicht den Gedanken daran verschwendet, dass er tatsächlich Zubeissen würde, hielt ich ihm das Brot hin und…

Er biß ab! Mehrmals! Mit Vergüngen!

Das gleiche Spielchen heute Nachmittag in der Krabbelgruppe. Brötchen mit Nutella, Baron krabbelt auf mich zu, Mund auf und rein damit! 🙂 Es wurde zu einer Schoko-Orgie wie man auf dem folgenden Bild sehen kann:

Käptn Schoko höchstpersönlich

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Ereignisse

Die letzten Tage hat der Baron sich nicht lumpen lassen und hat zu seinem 9 Monatsgeburtstag einiges Neues gezeigt:

"Hier esse ich Kartoffelbrei, Rotkohl, Bratensauce und einige kleine Stücke Rinderroulade!"

"Mein neues Spielzeug: Ein Bällebad. Von Mama beklickt!"

"Und last but noch least: Ich habe mich allein in den Stand hochgezogen! Bitte alle Gitter runterstellen!!!" 🙂

 

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9

Wieder ein Monat älter, der kleine Baron. Nun ist er neun Monate alt.

Krabbeln kann er, zieht sich an allem hoch, sitzt und hat einen Bärenhunger.

Hat die 10kg Gesamtgewicht übertroffen und passt in keine Klamotte mehr, die unter Größe 86 ist.
Sagt seit Kurzem „Mamammmaaammmaaaaa“ und „Babaaabbbaaaaaaa“.

Noch 3 Monate und wir haben das erste Jahresjubiläum erreicht.

Alles Gute mein kleiner Großer!

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Neue Horizonte

Nachdem der Baron nun eine Weile sitzen kann, gab es von Mama gleich ein neues Spielzeug. (Gestern beklickt, heute schon da! ;)) Er fands klasse!

"Das hier habe ich neu bekommen!"

"Ausgiebig getestet..."

"Und für "sehr gut" befunden!"

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Engels-Sauger

Nachdem nun die nächste Erkältung bei uns fasst vorbei ist, kann ich kurz von einer neuen Errungenschaft in unserem Haushalt berichten.
Nachdem der Baron bis zum Jahresende schon diverse Erkältungen hinter sich hatte und wir dann letztendlich ein High-Tec-Raum-Befeuchter mit 1.000.000 l Wasser Umverteilung pro Stunde 😉 angeschafft hatten, wurde die Häufigkeit der Erkrankungen wesentlich besser. Trotzdem war ich immer noch auf der Suche nach einer optimaleren Art und Weise, dem Baron die verstopfte Nase „freizulegen“. Nasentropfen sollten nicht auf dem regelmäßigen Plan stehen und die handelsüblichen Nasensauger, in Pinguinform, waren auf Dauer nicht effektiv genug.
Zumal der Baron sich nicht mehr gerne im Gesicht herumfingern lässt. Schnell musste es also sein.
Der Ehemann kam eines Tages freudestrahlend mit der Super-Recherche eines Nasensaugers, den man an einen Staubsauger anschliesst, nach Hause. Ja, liebe Mamis, richtig gehört. AN EINEN STAUBSAUGER!
„Die Nase meines Kindes, kommt nicht in die Nähe eines Staubsaugers. NEIN!“
Bei der nächsten Bestellung in meiner Haus und Hof Versandapotheke kam der Staub-Nasen-Sauger dann gleich mit in den Warenkorb. Spontanität ist alles… und ich kann mir das Teil ja mal anschauen.
Die nächste Erkältung lies nicht lange auf sich warten und der erste Einsatz des Nasensaugers kam.

Zuerst probierten der Ehemann und ich das Teil an den eigenen Nasen. Besser ist, bevor die Nase vom Baron ab ist ;). Zu unserer Überraschung mussten wir feststellen, dass es erstaunlich gut und sehr angenehm war, sich die Nase damit zu „schneutzen“. Denn gerade das war es nämlich nicht. Kein Druck am Kopf, wie beim Schneutzen in ein Taschentuch und extremst sanft. Durch eine spezielle Beschaffenheit des Saugers, wird nämlich der Sog heruntergedrosselt auf ein einfaches Ziehen. Das Sekret wird dann in einem Behälter gesammelt und man sieht ersteinmal, was alles so aus der eigenen Nase kommt. *staun* 🙂
Nachdem wir das Teil für gut und auch barongeeignet getestet haben, machten wir den Erstversuch beim Baron.
Blöd nur, dass der Staubsauger eine nicht unwesentliche Rolle bei der ganzen Geschichte spielt und der Baron eine extreme Abneigungen gegen das rote Ungetüm hat.
Schon alleine das Anschalten des Staubsaugers hat ihn überaus nervös gemacht und dann auch noch mit dem saugendem Teil in seinem Gesicht bzw in seiner Nase war ihm gar nicht geheuer und der erste Versuch wurde abgebrochen.

Wir grübelten. Das Teil war überaus nützlich, da es uns einige ruhigere Nächte beschaffen kann, der Baron kann seine Erkältung ausschlafen und den Einsatz der Nasentropfen könnten wir einschränken bzw. komplett auf diese verzichten.

Der Ehemann baute ein Schalldämpfungs-Häusschen für den Staubsauger. Das Absaugen konnten wir dem Baron so oder so nicht ersparen, aber vielleicht das laute Geräusch des Staubsaugers minimieren.
Geräusch bekämpft. Juhu!

Nun kann das Saugen losgehen. Leider steht der Baron immer noch nicht so drauf. Aber das Absaugen geht schnell und effektiv. Er hat ohne Tropfen fasst die ganze Nacht eine freie Nase, die Erkältung geht schneller vorrüber und es gibt keine Folgekrankheiten durch nicht entferntes Sekret.

Der Sauger bleibt bei uns im Portfolio.

Meine Empfehlung also: Der Staub-Nasen-Sauger 😉

Nur ein Produkt unter vielen: Der Angel-Vac

Ein Video: Der Nasensauger im Einsatz

Happy Sauging! 🙂

 

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Ganz allein

…hat der Baron eben auf einmal so gesessen!!

"Ich bin ein Sitzbär!"

Nachtrag: Er hat sich vom Vierfüßler-Stand ganz allein in den Sitz gebracht. Mama hat nicht nachgeholfen. 🙂

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Land of Milk and Honey

In einer Woche wird der Baron 9 Monate alt. Dies haben der Ehemann und ich zum Anlaß genommen, einmal überschlagsmäßig die Menge Milch zu berechnen, die unser kleiner Gourmet in dieser Zeit zu sich genommen hat.
Ach ja, btw. noch immer gibts hier Muttermilch en masse. Der Baron ißt hier und da mal was mit, aber lässt auch gerne die „feste“ Nahrung links liegen und trinkt den ganzen lieben langen Tag nur Muttermilch.
Wenn`s sche macht!? 🙂

Hier die Berechnung (Überschlag):

9 Monate à 30 Tagen entsprechen 270 Tage;
Pro Tag trinkt der Baron durchschnittlich 1,1 Liter Milch;

Somit insgesamt in den 9 Monaten 297 Liter Milch.
Ich runde auf 300 Liter auf, da manche Monate auch 31 Tage haben.

300 Liter Milch sind durch den Baron geflossen. Manches ist auch dran geblieben. Bei
10,5kg Lebendgewicht und einer Größe von ca. 75cm ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass was dran geblieben ist. 😉

300 Liter entsprechen:
* 2 Badewannen voll;
* 25 Kisten Softdrinks;
* 30000 Kaffeesahne;
* usw.

Nicht zu vergessen, dass die Molkereioberbetriebsleiterin dies alles produziert hat. Somit möchte ich allen Mamis, die es auch bis hierhin geschafft haben, weiterhin die Milchproduktion aufrecht zu erhalten, meinen größten Respekt erweisen. Wenn nicht wir, wer sonst? 🙂

Übrigens: 100ml Muttermilch entsprechen ca. 70 kcal. Ihr könnt selbst ausrechnen, wieviel Energie ihr in den
letzten Monaten in die kleinen Gourmets gesteckt habt!

„Living in the land, the land of milk and honey…“ (Fury in the Slaughterhouse)

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