Hakuna Matata

Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen!

Mit dem heutigen Besuch in der Klinik bekamen wir endlich die Information, dass keine Transplantation gemacht werden muss. Die kritsiche Hautstelle ist zu zwei kleinen Stellen „mutiert“ und diese sind zu klein, um sie zu operieren. Der Arzt hielt sich aber frei, dass ggf die entstehende Narbe irgendwann mal verkleinert werden müsste. So eine Op ist allerdings nicht zu vergleichen mit einer Transplantation.

Unsere Auflagen nun: 6x pro Tag eincremen, regelmäßig zu den Kinderverbrennungssprechstunden der Klinik zu kommen, die Beine mindesten 2 Jahre lang vor der Sonne zu schützen und den Baron nun eine zeitlang nicht draussen spielen zu lassen (was im Moment nicht mal dramatisch ist,  bei dem Wetter) und im Haus auch die Socken anlassen. Wenns weiter nichts ist!

Uns ist nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein ganzer Felsbrocken.

Der Baron hat die heutige Narkose richtig gut gemeistert, war im OP-Saal gut drauf und hat sich von einem Hasen bespassen lassen. Wir hörten ihn glucksen und kichern. :)Innerhalb einer halben Stunde war er wieder wach und wollte nach Hause. Das durften wir auch, ohne Verbände, ohne Angst.

Nun erholen wir uns ersteinmal von dem Schrecken, den Krankenhausaufenthalten und den teilweisen dramatischen Nachrichten. Der Ehemann hat nun noch eine Woche Elternzeit und ich hoffe, dass wir diese Zeit noch für die Familie nutzen werden.

Als Eltern müssen wir uns nun darauf einstellen, dass jederzeit etwas passieren kann, wir erste Hilfe leisten müssen, den Arzt anrufen und/oder ins Krankenhaus fahren müssen. Dabei hilft es dem Kind immer, wenn man die Ruhe bewahrt, souverän handelt und viel Trost spendet.

„Hakuna Matata –

Es heißt,die Sorgen bleiben dir immer fern…“

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